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Präsentierten die Höhepunkte des „Tags des offenen Denkmals“ in der Domstadt: Johannes Stoewer (Stadtplanungsamt), Proj ektleiter Heiko Huppenberger, Bürgermeisterin Eva Bönig und Stadtbaumeisterin Barbara Schelle (v.l.).

Programm für „Tag des offenen Denkmals“ vorgestellt

Die Seele von Freising ergründen

Man hat sich bisher halt immer drangehängt, hat ein bis drei Objekte präsentiert. Das war’s. Doch 2017 ist das anders. Für den diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“ hat die Stadt Freising ein Programm auf die Beine gestellt, wie es das bisher noch nie gab. Anlass dafür ist die laufende Neugestaltung der Innenstadt, ein in Arbeit befindlicher Denkmalpflegeplan und als Ausfluss daraus ein Gestaltungshandbuch mit verbindlichen Richtlinien für Sanieren und Bauen in der Altstadt.

Freising – „Macht und Pracht“ ist das Motto des bundesweiten Denkmaltags am Sonntag, 10. September. Nun hat das, was die Stadt Freising für jenen Tag geplant und organisiert hat, nicht immer etwas mit Macht oder mit Pracht zu tun. Ziel der Führungen soll es allerdings sein, wie Stadtbaumeisterin Barbara Schelle gestern bei der Vorstellung des Programms sagte, die Bürger für den Denkmalschutz zu sensibilisieren. Denn des Öfteren komme es, auch im Rahmen der Innenstadtkonzeption, zu „Konflikten“. Der „Tag des offenen Denkmals“ sei da ein guter Anlass, Interesse zu wecken.

13 Programmpunkte sind es, die die Stadt im Angebot hat: Das reicht von Einblicken in sanierte und gerade in der Sanierung befindlich Wohnhäuser (Luckengasse 4, General-von-Nagel-Straße 12, Sackgasse 9 oder auch Ziegelgasse 5) über Besichtigungen von großen öffentlichen Gebäuden wie dem Asamgebäude und dem Rathaus bis hin zu Führungen auf dem Domberg und ins Kardinal-Döpfner-Haus. Dazu gibt es ein Erzählcafé oder auch die Aktion „Junge Stadtforscher unterwegs“.

Zentrale Anlaufstelle am Sonntag, 10. September, soll ein Stand an der Musterfläche in der Unteren Hauptstraße sein, wo sich die interessierten Bürger über die Innenstadtkonzeption, über den Denkmalpflegeplan und das Gestaltungshandbuch informieren können (und sollen).

Im Vorfeld des Modellprojekts „Kommunales Denkmalkonzept“, an dem man seit rund zwei Jahren in Freising arbeitet, habe man also die gesamte Altstadt detailliert analysiert, berichtete Projektleiter Heiko Huppenberger vom Stadtplanungsamt. „Wir ergründen gerade die Seele von Freising.“ Dabei mitmachen kann man also am 10. September. Das gesamte Programmangebot der Stadt Freising ist sowohl auf handlichen Infoflyern abgedruckt als auch im Internet nachzulesen (www.freising.de/leben-wohnen/denkmaltag undwww.innenstadt.freising.de). Von besonderem Interesse dürfte der Tag für die Besitzer von Häusern in der Altstadt sein. Denn schließlich gibt es auch Infos darüber, wie man eine Sanierung am besten anpackt und wie man an welche Fördergelder herankommt.

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