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Auch schauspielerisch überzeugt Raffaela Lintl aus Freising (hier als Rusalka in der gleichnamigen Märchenoper) am Theater in Magdeburg, wo sie seit der Spielzeit 2016/17 festes Ensemblemitglied ist.

Sopranistin Raffaela Lintl (28) aus Freising startet durch

Raffaela Lintl aus Freising: Debüt im Wiener Musikverein

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Eine Freisinger Stimme in Wien? Was für viele Sänger für immer ein Traum bleibt, wird für Raffaela Lintl jetzt Wirklichkeit: Die 28-jährige Sopranistin singt am Wochenende in den Neujahrskonzerten mit dem Tonkünstler-Orchester im Wiener Musikverein.

Freising/Wien – Die Presse feiert sie bereits als „echte Primadonna“ mit „einzigartiger Sopranstimme“, die in ihren Rollen auch schauspielerisch glänzt – und zudem eine ausdrucksstarke Tänzerin ist: Raffaela Lintl aus Freising. Nachdem bei der Schülerin am Camerloher-Gymnasium und an der Musikschule Freising seinerzeit das musikalische Interesse geweckt war, studierte Raffaela Lintl Gesang im Diplomstudiengang an der Hochschule für Musik in Weimar und erhielt im Internationalen Opern-Elitestudio am Theater Lübeck den letzten Schliff.

Gibt beim Wiener Musikverein am Wochenende ihr Debüt: Raffaela Lintl (28) aus Freising.

Als Finalistin des Bundeswettbewerbes für Gesang 2014 debütierte sie an der Deutschen Oper Berlin, war unter anderem an der Staatsoper Hamburg, dem Gewandhaus zu Leipzig und bei den Dresdener Musikfestspielen engagiert. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist die 28-Jährige festes Ensemblemitglied am Theater Magdeburg. Jetzt folgt ein weiterer Höhepunkt: Am heutigen Freitag und am Sonntag, 7. Januar, gestaltet Raffaela Lintl im Wiener Musikverein zusammen mit dem Tonkünstler-Orchester den musikalischen Auftakt ins neue Jahr – mit beliebten Melodien aus Oper und Operette. Die Arie „Wie nahte mir der Schlummer“ der Agathe aus Carl Maria von Webers „Freischütz“, das Walzerlied „Liebe, du Himmel auf Erden“ der Anna Elisa aus der Operette „Paganini“, das berühmte „Vilja“-Lied aus Franz Lehárs „Lustiger Witwe“ und der Czárdás „Klänge der Heimat“ aus der „Fledermaus“ werden zu hören sein.

Das Orchester unterhält mit Walzern und Polkas der Strauss-Dynastie und mit Kompositionen von Jaques Offenbach und Camille Saint-Saes. Nach Alfred Eschwé, der die Silvester- und Neujahrskonzerte der Tonkünstler seit fast 20 Jahren leitete, ist der niederländische Dirigent Antony Hermus am Pult des Orchesters zu erleben. Und auf der Bühne: Raffaela Lintl. Im Anschluss geht’s auf Tournee – 17 Konzerte sind geplant. Die Stimme aus Freising dürfte dabei immer ein Höhepunkt sein. 

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