Eigens für den Ortstermin war die Raum-Raum-Lösung aufbaut worden. Kulturamtsleiter Adolf Gumberger (ganz vorne r.) erläuterte den Kulturausschussmitgliedern das Konzept, sparte aber auch nicht die Probleme im Detail aus. Foto: Gleixner

Raum-in-Raum-Lösung Luitpoldhalle

Die Verwandlung zum Theater-Tempel

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„Jetzt wird’s ernst“, wusste Bürgermeisterin Eva Bönig. Am 6. Oktober findet in der Luitpoldhalle die erste Theateraufführung statt, die normalerweise im Asamtheater zu sehen gewesen wäre. Der Kulturausschuss wagte am Dienstag einen Blick in die Raum-in-Raum-Lösung, die für mehrere Jahre die Luitpoldhalle zur Theaterspielstätte werden lässt. Und man war begeistert.

Freising – Kulturamtsleiter Adolf Gumberger präsentierte das, was man sich als Übergangslösung für vier bis fünf Jahre hat einfallen lassen: Das Foyer sei relativ klein, was eventuell zu Gedrängel führen könne, aber das sei eben nicht zu ändern, sagt Gumberger. Von den schwarzen Vorhängen, die innerhalb der Halle den Raum für die rund 460 Plätze abtrennen, von der Beleuchtung und der Bühne waren die Stadträte angetan. Freilich: Die Umrüstzeiten seien „enorm“ – müssen doch die Vorhänge entfernt, alle Stühle ins Lager gebracht, die Podestteile und die Bühne auseinandergebaut und abtransportiert werden.

Probleme habe man teilweise mit der lichten Höhe über dem Bühnenboden, so Gumberger. Für manche Kulissen von Tourneetheatern reiche die Höhe nicht aus. Da müsse man umplanen und umbauen. Ein anderes Problem, an dem man aber noch arbeitet, ist die doch sehr begrenzte Maximallast der Züge, mit denen Utensilien unter die Hallendecke gezogen werden. Die Traglast der Geflügelhalle, als die die Luitpoldhalle ja ursprünglich errichtet worden war, sei eben begrenzt, betonte Hochbauamtsleiter Robert Naujokat.

Die meisten Theaterabonnenten hätten sich, nachdem sie die neue Örtlichkeit besichtigt hatten, positiv überrascht gezeigt von der Atmosphäre und dem Ambiente. Einige hätten freilich trotzdem gekündigt, bedauerte Gumberger. 

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