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Präsentierten stolz die Fairtrade-Urkunde und das Taferl für die Realschule II: die verantwortliche Lehrerin Marietta Ihle, Barbara Prügl (zweite stellvertretende Landrätin), Elisabeth Krojer (Fairtrade-Botschafterin), Bürgermeisterin Eva Bönig sowie der Schülervertreter Lasse Maier und Schulleiterin Andrea Weigl (alle v. l.) 

Realschule Freising II bekommt Fairtrade-Siegel

Fairer Handel ist absolut spitze

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Es ist geschafft: Nach Erfüllung aller Kriterien ist die Staatliche Realschule II an der Erdinger Straße am Montag mit dem Titel Fairtrade-School ausgezeichnet worden. Durch ihr Engagement für den fairen Handel diene die „als leuchtendes Vorbild für andere Schulen“, sagte die Deutschland-Fairtrade-Botschafterin Elisabeth Krojer bei der Verleihung gestern Vormittag

Freising – Die Schule trägt dazu bei, die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauern und Produzentenfamilien in Ländern des globalen Südens zu verbessern und die Armut zu verringern.

Bürgermeisterin Eva Bönig und die stellvertretende Landrätin Barbara Prügl gratulierten in einer kurzen Ansprache der gesamten Schulgemeinschaft zu dieser Auszeichnung. Die Realschule II ist nun innerhalb Deutschlands die 488 Schule, die die Fairtrade-Bedingungen erfüllen. Oberste Präambel dabei ist „globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Und es gehörten auch viele Aktionen dazu, um das bewährte Siegel zu bekommen. So hatten die Schüler zum Beispiel einen Verkaufsstand mit Fairtrade-Produkten aufgebaut und eine Frühstücks-Aktion gestartet.

Die Schülervertreter Lasse Maier und die verantwortliche Lehrerin Marietta Ihle stellten mit Fotos das seit sechs Monaten laufende Projekt vor. Schulleiterin Andrea Weigl ist stolz darauf, dass die Realschule als zweite Schule in Freising (neben dem Camerloher-Gymnasium) den Titel zu besitzen. Jetzt heiße es, am Ball zu bleiben. Denn alle zwei Jahre wird überprüft, ob die Voraussetzungen zum Fairtrade-Titel auch weiterhin erfüllt werden.

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