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Mit der symbolischen Schlüssenübergabe wurde der Landkreis Freising offiziell zum neuen Träger der Karl-Meichelbeck-Realschule.

Landkreis übernimmt Realschule Freising

Die Realschulen im Landkreis Freising

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Drei Realschulen hat der Landkreis Freising bereits, im September 2018 soll die vierte eröffnen. Alle Infos und Fakten zu den Realschulen im Landkreis Freising.

Freising - Der Landkreis zählt ab dem Schuljahr 2018/2019 insgesamt vier Realschulen. Während sich die neue Realschule Freising Gute Änger noch im Bau befindet, können die Realschulen Karl Meichelbeck, Imma Mack und Kastulus schon auf viele Jahre Existenzgeschichte verweisen. Die Große Kreisstadt Freising beherbergt somit zwei Realschulen, die anderen beiden sind in Eching und in Moosburg.

Realschulen im Landkreis Freising:

Realschule Freising Gute Änger

Freising

Realschule Karl Meichelbeck

Freising

Imma-Mack-Realschule

Eching

Kastulus-Realschule

Moosburg

Name für neue Realschule in Freising steht fest

Welchen Namen soll die neue Realschule in Freising erhalten? Darüber musste der Schulausschuss am Donnerstag, den 5. Oktober 2017, befinden - und traf eine denkbar knappe Entscheidung.

Karl Meichelbeck und Imma Mack – danach sind die Realschulen im Landkreis benannt. Placidus von Camerloher, Josef Hofmiller und Oskar Maria Graf sind die Namensgeber von Gymnasien. Und auch Grund- und Mittelschulen haben oft berühmte Patrone. Die neue Realschule in Freising muss auf so einen Namensgeber verzichten. Ganz prosaisch und unspektakulär wird sie „Realschule Freising Gute Änger“ heißen. Der Schulausschuss des Landkreises hat das am Donnerstag, den 5. Oktober 2017, so beschlossen. Das Gremium ist damit der Bitte der Schulleitung und der Stadt Freising nachgekommen.

Robert Wäger (Grüne) setzte sich vergebens dafür ein, die neue Realschule nach der Freisingerin Berta Sachs zu benennen. Dabei stand durchaus der Name einer Persönlichkeit im Raum: Berta Sachs, 1886 in Freising geboren, Schulgründerin und Schulleiterin, eine Kämpferin für Frauenrechte. Doch sowohl der Schulleitung als auch der Stadt erschien es besser und sinnvoller, den Standort der neuen Realschule zu betonen. Das freilich sahen nicht alle Kreisräte so: Robert Wäger und Eva Bönig (beide Grüne) hätten Berta-Sachs-Realschule bevorzugt. Josef Sailer (FW) fand das aber „holprig“, Josef Niedermair (CSU) sagte, er wäre auch für Berta Sachs, wenn es denn ein Mädchengymnasium sei. Am Ende gab es sechs Stimmen für „Berta Sachs“ und sieben Stimmen für „Freising Gute Änger“.

Von diesen Diskussionen unberührt gehen die Bauarbeiten in den Guten Ängern selbstverständlich weiter. Und zwar in allen Bereichen mit „positiven Tendenzen“, wie Projektsteuerer Helmut Grepmair den Kreisräten am Donnerstagnachmittag berichten konnte: 43,37 Millionen Euro hatte der Kreistag als Budget freigegeben, jetzt, nachdem 74 Prozent der Leistungen ausgeschrieben seien, liege man 4,3 Millionen Euro unter dem veranschlagten Finanzrahmen, erläuterte Grepmair. Ausgezahlt habe man bisher 16,5 Millionen.

Und auch terminlich sei man im Plan, führte der Projektsteuerer weiter aus. Die Arbeiten an Fenster und Dach würden noch im Oktober abgeschlossen, so dass das Gebäude zum Winter hin dicht sei. Nur bei der Firma, die das Wärmeverbundsystem aufbringen müsse, habe man Probleme. „Da müssen wir schauen, dass wir sie wieder flott kriegen.“

Von Einsparungen ist man bei der Generalsanierung der Realschule Au weit entfernt. Das Projekt, das bis auf kleinere Restarbeiten abgeschlossen ist, landet nun bei genau neun Millionen Euro, nachdem weitere 190 000 Euro für unvorhergesehene Arbeiten und Maßnahmen ausgegeben werden mussten, wie Architekt Winfried Nagel erläuterte. Doch alle Kreisräte segneten die Mehrausgaben ab, waren von der Schule auch sehr angetan, beispielsweise Rudolf Heinz (CSU): „Da mag man doch wieder in die Schule gehen.“

Datum: 05.10.17 von Andreas Beschorner /Andreas Sachse

Realschule ist auf der Zielgerade

„Im Wesentlichen nur gute Nachrichten“ hatte Projektsteuerer Helmut Grepmair zum Stand des Neubaus der Realschule Freising in den Guten Ängern im Schulausschuss des Landkreises dabei.

Alles sei im grünen Bereich, der Inbetriebnahme zum Schuljahr 2018/2019 stehe nichts mehr im Wege, die Kostensituation sei nach wie vor erfreulich. Fast nur grüne Balken, fast nur grüne Punkte – die Präsentationen zum Zeitmanagement und zum Fortschritt der einzelnen Gewerke waren erfreulich.

Und der eine rote Balken, der die Probleme mit der Firma veranschaulichte, die das Wärmeverbundsystem hätte aufbringen sollen, der inzwischen aber gekündigt wurde, wird durch einen grünen Balken ausgeglichen: Man habe, so Grepmair, eine neue Firma gefunden, die zuverlässig und schnell arbeite. Insgesamt rund 50 Firmen müssen und mussten auf der Mammutbaustelle koordiniert werden. Jetzt ist man sozusagen auf die Zielgerade eingebogen, rund 90 Prozent der Leistungen sind bereits beauftragt. Und da habe man inzwischen einen „Kostenpuffer“ von fast zehn Prozent herausgearbeitet, berichtete Grepmair. In Zahlen: 43,37 Millionen Euro hätte nach letzten Berechnungen die neue Realschule kosten dürfen, zum gegenwärtigen Stand wird man am Ende wohl bei 39,56 Millionen Euro landen – 3,81 Millionen Euro weniger. In der April-Sitzung des Schulausschusses will man die letzten Aufträge vergeben, so dass dem Bezug der Schule zum Beginn des Schuljahres 2018/2019 nichts mehr im Wege stehe, so Grepmair. Zudem beginnt die Stadt Freising in diesen Tagen mit den Baumaßnahmen an der Straße Gute Änger. Grepmairs Fazit, das die Kreisräte gerne hörten: „Wir sind durch.“

Datum: 04.03.18 Kürzel: zz

Realschule Freising: Das gilt bei der Anmeldung zu beachten

Die Anmeldefrist für die Realschulen in Bayern ist generell einheitlich geregelt. Die örtlichen Anmeldetermine werden jedoch von den einzelnen Schulen festgelegt. Sofern es mehrere Realschulen an einem Ort gibt, wird meist ein gemeinsamer Termin vereinbart. Schüler und Schülerinnen der Grundschule, die in die fünfte Jahrgangsstufe der Realschule wechseln wollen, müssen in der Zeit von 7. bis 11. Mai 2018 angemeldet werden.

Schülerinnen und Schüler der Mittelschule, die in die 5. Klasse der Realschule wechseln wollen, müssen vom 30. Juli bis 1. August 2018 angemeldet werden. Für Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums, die in die Jahrgangsstufe Fünf oder in eine höhere Jahrgangsstufe wechseln wollen, gilt der gleiche Anmeldetermin. Eine Voranmeldung ist in jedem Fall dringend zu empfehlen. Spätere Anmeldungen können an staatlichen Realschulen in der Regel nicht berücksichtigt werden. Nichtstaatliche Realschulen behalten sich dieses Recht vor. Nähere Informationen zum Übertritt an die Realschule gibt es auf der jeweiligen Homepage der Realschule.

Copyright: Bayerischer Realschullehrerverband

Realschule Freising Gute Änger wird selbstständig

Noch heißt sie Staatliche Realschule Freising II und ist mit seinen rund 400 Schülern in Containern an der Erdinger Straße untergebracht. Zum Schuljahr 2018/2019 soll das neue Gebäude bezugsbereit sein. Seit 2014 war die mit dem Fairtrade-Siegel ausgezeichnete Realschule Freising Gute Änger Außenstelle der Karl-Meichelbeck-Realschule und ist seit 2016 selbstständig. Unter anderem wird die Realschule Freising Gute Änger dann als einzige Realschule im Landkreis Freising einen gebundenen Ganztag für die 5. Jahrgangsstufe und einen offenen Ganztag für die Jahrgangsstufen Fünf bis Neun anbieten. Nähere Informationen gibt es auf der Homepage der Realschule.

Realschule Freising Gute Änger: Die wichtigsten Daten

Realschule Freising Gute Änger

Öffnungszeiten

Anschrift:

Erdinger Straße 90

85356 Freising

Montag:

07:30 - 16:00

Homepage:

Anmeldung:

www.rs-fs.kreis-freising.de

www.rs-fs.kreis-freising.de/anmeldung

Dienstag

07:30 - 16:00

Telefon/Telefax:

08161/54 24 500

08161/54 34 500

Mittwoch

07:30 - 16:00

Schulleitung:

RSDin Andrea Weigl

Donnerstag

07:30 - 16:00

Anmeldefrist:

Voranmeldung:

7. - 9. Mai 2018

Anmeldung mit Jahreszeugnis:

30. - 31. Juli 2018

Freitag

07:30 - 13:00

Angebot:

Gruppe I:

Mathematisch-

naturwissenschaftlich-

technischer

Bereich

Gruppe II:

wirtschaftlicher Bereich

Gruppe IIIa:

zweite Fremdsprache (Französisch)

Gruppe IIIb:

Profilfach Ernährung und Gesundheit

Gebundener Ganztag (5. Klasse)

Offener Ganztag (5. - 9. Klassen)

Die Karl-Meichelbeck-Realschule in Freising

Eine der beiden Realschulen im Landkreis Freising, die einen Namenspatron haben, ist die Karl-Meichelbeck-Realschule. Der Namensgeber wurde 1669 in Oberdorf als Johann Georg Meichelbeck geboren und war einer der bedeutensten Mönche des Stiftes Benediktbeuern. Im Dezember 1699 legte er in Benediktbeuern seine Profess ab und nahm dabei den Ordensnamen Karl an. Ab 1708 war er als Historiograph der Bayerischen Benediktinerkongregation tätig. Sein Werk „Historia Frisingensis“ befasst sich mit der Geschichte der Diözese Freising und beruht auf urkundlich belegten Quellen. Sie gilt als erste Arbeit dieser Art im katholischen deutschen Sprachraum. Meichelbeck war wichtig, „dass man die bloße Wahrheit aufrichtig vortrage,[...] das Gute lobe und das Widrige nicht verhülle“. Heute würde man Meichelbeck wohl als Naturalisten bezeichnen, doch war er der Strömung fast 200 Jahre voraus.

Ein großer goldener Schlüssel und viel, viel Geld

„Das gibt’s nur einmal“, das kommt nie wieder, wusste Schuldirektorin Christine Obermaier genau. Denn dass nach über 40 Jahren, in denen die Stadt Freising als Sachaufwandsträger für die Realschule Freising zuständig war, seit 1. Januar 2017 der Landkreis für den Unterhalt verantwortlich ist, ist ein einmaliges Datum in der Historie der Karl-Meichelbeck-Realschule. Gestern wurde offiziell und symbolisch der goldene Schulschlüssel übergeben.

Die Hoffnung von OB Tobias Eschenbacher und Landrat Josef Hauner, dass weder Lehrer noch Schüler oder Eltern etwas von dem Wechsel der Trägerschaft bemerken, dürfte sich erfüllen. Denn auch wenn es in den Verhandlungen zwischen Stadt und Landkreis „um sehr viel Geld“ ging, wie Landrat und OB unisono betonten, waren sich beide Seiten doch einig: Die Stadt habe über vier Jahrzehnte lang gut für die Schule gesorgt, sagte der Landrat, und jetzt werde auch der Landkreis die Schule gut „umsorgen“ und „pflegen“, so der OB. Und beide waren sich sicher: „Morgen schaut die Schule genauso aus wie heute“, wie es Eschenbacher formulierte. Diese Sichtweise teilte Rektorin Obermaier: Die Stadt habe stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Realschule gehabt, jetzt habe man seit 1. Januar auch einen „aufmerksamen“ Sachaufwandsträger.

Im Jahr 1969 wurde die Realschule in Freising gegründet, war zunächst in Gebäuden an der Haydstraße und an der Kammergasse beheimatet – dort, wo heute Polizei und Vhs residieren. Benannt ist sie nach dem Benediktinermönch Karl Meichelbeck. 1988 wurde die Realschule an der Düwellstraße errichtet, seitdem immer wieder erweitert und mit Anbauten versehen. Und immer war die Stadt Freising als Träger für all diese Maßnahmen verantwortlich – „freiwillig“, wie Landrat Josef Hanuer lobend hervorhob. Denn laut Gesetz ist eigentlich der Landkreis als Sachaufwandsträger für weiterführende Schulen vorgeschrieben.

Neun solcher Schulen hatte der Landkreis bis zum 31. Dezember 2016 in seiner Obhut. Seit 1. Januar sind es nun zehn. Und weil es bald die neue Realschule in Au und die zweite Realschule in Freising geben wird, weil die Stadt auch noch die Trägerschaft für das Dom- und das Josef-Hofmiller-Gymnasium abgeben wird, werden es in absehbarer Zeit 14 Schulen sein, für die der Kreis zuständig ist. Und dann geht es wieder um Geld. Um viel Geld.

Datum: 10.01.17

„Ich werde die Schule nicht umkrempeln“

Sie habe, so sagt sie, „großes Glück im Leben gehabt“. Denn es habe keinen Tag gegeben, an dem sie nicht gerne gearbeitet hätte: Christine Obermaier, bis Freitag noch Direktorin an der Karl-Meichelbeck-Realschule (KMRS) in Freising. Ihr Nachfolger ist einer, der ebenfalls schon an der Freisinger Realschule gewirkt hat: Bernd Friedrich

Freising – Christine Obermaier, so gibt sie zu, habe sie ihren Beruf lange genug ausgeübt. „Ich werde es im Ruhestand genießen, keinen Plan haben zu müssen“, sagt die Pädagogin, die von 1985 bis 2004 in Freising gelehrt hat, dann Schulleiterin in Manching wurde und seit 2008 die Geschicke der KMRS lenkte.

Bernd Friedrich (52), war von 2002 bis 2010 Lehrer an der Düwellstraße, danach zweiter Konrektor in Wasserburg und stellvertretender Schulleiter in Taufkirchen/Vils. Wenn er ab Samstag offiziell der neue KMRS-Chef ist, dann kennt er noch rund ein Viertel der Lehrkräfte und werde, so sagt er, zunächst einmal wenig ändern. „Ich werde die Schule nicht umkrempeln.“ Wenn morgen Obermaier verabschiedet wird, dann geht sie „leichten Herzens“. Denn: „Ich bin alt genug.“ Und die Zeit, in der sie an der KMRS als Schulleiterin wirkte, war ja auch tatsächlich eine bewegte.

Schon 2008, als sie nach Freising kam, sei klar gewesen, dass die Schule Raumnot habe, dass es auf Dauer ohne eine zweite Realschule in Freising nicht gehen werde. Die Errichtung des sogenannten P-Baus, die Vergrößerung des Lehrerzimmers, die Erneuerung der Biologie- und Chemiesäle, der Neubau der Realschule II in Freising und der Realschule in Au – alles Projekte, bei denen Obermaier gefragt war. „Das war sehr viel Arbeit, aber es war interessant und herausfordernd“, blickt die scheidende Schulleiterin zurück. Und ihr Nachfolger ergänzt: „Wenn man baut, darf man ja auch gestalten.“ Bauen wird Friedrich derweil wohl nicht: Mit derzeit rund 850 Schülern habe die Schule eine „gute Größe“ – so, dass sie den Schülern noch ein Zuhause sein könne, aber groß genug, um alle vier Wahlpflichtfächer anbieten zu können. Und auch sonst sehe er momentan keine Veranlassung zu gravierenden Veränderungen. Er kenne das Credo von Obermaier, wisse um deren Ziele als Schulleiterin, da könne er nahtlos daran anschließen. Und: „Dass Schüler hier erfolgreich sein können, ist doch das Beste!“

Nur ein Manko sieht Friedrich: die fehlende Schulsozialarbeit. Denn manche Schüler hätten gerade in der 7. und 8. Klasse „Durchhänger“, da wäre jemand, der sie dazu bringe, sich wieder und weiter zu motivieren gut.

Für Obermaier sei es stets das Schönste gewesen, wenn sich Schüler oder Kollegen „richtig gefreut“ hätten, erzählt sie. Nach fast zehn Jahren in Freising denke sie schon, dass die Schüler verstanden hätten, „dass sie uns wichtig sind“. Und auch die Eltern hätten immer gewusst, dass sie sich an sie und die Lehrer hätten wenden können. Am Ende ihrer Tätigkeit als Pädagogin bleibt ihr die Gewissheit, „dass ich meine Aufgabe sehr gerne gemacht habe – und so gut wie ich konnte“. Und diese Freude an der Arbeit zeichnet auch Friedrich aus: „Ich freue mich auf die Arbeit hier, ich werde auch selbst unterrichten. Ich bin schon immer gerne Lehrer gewesen.“ Jetzt eben wieder nach einem Umweg über Manching und Taufkirchen in Freising. Wohnen wird Friedrich aber weiter in Taufkirchen. Allein schon wegen der Preise in Freising.

Datum: 19.02.18 von Andreas Beschorner

Karl-Meichelbeck-Realschule: Die wichtigsten Daten

Karl-Meichelbeck-Realschule

Öffnungszeiten

Anschrift:

Düwellstraße 22

85354 Freising

Montag:

08:00 - 15:00

Homepage:

Termine:

www.kmrs.kreis-freising.de

www.kmrs.kreis-freising.de/termine

Dienstag

08:00 - 15:00

Telefon/Telefax:

08161/600 82 000

08161/600 82 099

Mittwoch

08:00 - 15:00

Schulleitung:

RSD Bernd Friedrich

Donnerstag

08:00 - 15:00

Anmeldefrist:

Voranmeldung:

8. - 10. Mai 2018

Anmeldung mit Jahreszeugnis:

30. - 31. Juli 2018

Freitag

08:00 - 15:00

Angebot:

Gruppe I:

Mathematisch-

naturwissenschaftlich-

technischer

Bereich

Gruppe II:

wirtschaftlicher Bereich

Gruppe IIIa:

sprachlicher Bereich

mit Betriebswirtschaftslehre

(Französisch)

Gruppe IIIb:

Profilfach Werken

Die Imma-Mack-Realschule in Eching

Als Josefa Mack 1924 geboren wurde Imma 1940 Kandidatin der Armen Schulschwestern und arbeitete seit 1942 als Helferin im Kinderheim des Ordens in Freising. Im Jahre 1944 bekam sie den Auftrag, Blumen in der Gärtnerei des KZ Dachau zu kaufen. Als sie dort die verwahrlosten Häftlinge erblickte, motivierte sie ihre Mitschwestern, Lebensmittel zu sparen, um sie heimlich in das KZ zu schmuggeln. Unter dem Decknamen Mädi versorgte sie die Häftlinge mit Essen, Briefen und liturgischen Gegenständen, obwohl darauf die Todesstrafe stand.

Eines Tages wurde sie von dem jungen inhaftierten Priester Ferdinand Schönwälder gebeten, bei einer geplanten geheimen Priesterweihe des inhaftierten Diakons Karl Leisner zu helfen. Daraufhin schmuggelte sie die benötigten Gegenstände wie Hostien, Messwein, Gewänder, Öle und Kerzen in das KZ Dachau ein. Daraufhin fand die einzige Weihe eines katholischen Priesters in einem NS-Konzentrationslager ein. Leisner wurde 1996 von Papst Johannes Paul II. in Berlin seliggesprochen.

Imma Mack bekam für ihre Taten mehrere Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz I. Klasse, und wurde 2004 als Ritterin „femme chevalier“ in die französische Ehrenlegion aufgenommen - die höchste Ehrung in Frankreich. Der Grund dafür war die Vielzahl der französischen Häftlinge, die sie mitversorgt hatte. Imma Mack starb 2006 in ihrem Kloster in München.

Imma-Mack-Realschule: Die wichtigsten Daten

Imma-Mack-Realschule Eching

Öffnungszeiten

Anschrift:

Nelkenstraße 32

85386 Eching

Montag:

07:00 - 15:00

Homepage:

Termine:

www.realschule-eching.de

www.realschule-eching.de/termine

Dienstag

07:00 - 15:00

Telefon/Telefax:

089/37 00 111-0

089/37 00 111-120

Mittwoch

07:00 - 15:00

Schulleitung:

RSDin Gertraud Weber

Donnerstag

07:00 - 15:00

Anmeldefrist:

Voranmeldung:

7. - 9. Mai 2018

Anmeldung mit Jahreszeugnis:

30. Juli 2018

Freitag

07:00 - 13:30

Angebot:

Gruppe I:

Mathematisch-

naturwissenschaftlich-

technischer

Bereich

Gruppe II:

wirtschaftlicher Bereich

Gruppe IIIa:

sprachlicher Bereich

mit Betriebswirtschaftslehre

(Französisch)

Gruppe IIIb:

Profilfach Kunst

Die Kastulus-Realschule in Moosburg:

Die Schule wurde im Jahr 1957 als Mittelschule gegründet, unterrichtet wurden eine Knaben- und eine Mädchenklasse. Im darauffolgenden Jahr stand bereits ein neues, eigenes Schulgebäude zur Verfügung: der heutige „Altbau“. Da sich die Zahl der Neuanmeldungen jährlich steigerte, sah man sich schon bald gezwungen, das Schulgebäude der Kastulus-Realschule in Moosburg zu erweitern. Somit ist im Jahr 1963 der „Mittelbau“ entstanden.

Für gut 20 Jahre reichte das Gebäude für die Schüler aus, musste jedoch in den 80er Jahren erneut angebaut werden. 1986 entstand der heutige „Neubau“. Zum Schuljahr 2003/2004 wurde in Moosburg die sechsjährige Realschule eingeführt, wodurch erneut ein Anbau vonnöten war. Im September 2003 war der vierte Bauabschnitt bezugsfertig.

2004 jedoch wurde der Platz schon wieder knapp. Mittlerweile zählte die Kastulus-Realschule über 1000 Schüler. Daher sah man sich gezwungen, einige Klassen in die angrenzende Landwirtschaftsschule auszusiedeln. Der Landkreis Freising hat daraufhin jenes Gebäude gekauft und im Frühjahr 2006 den Bedürfnissen der Kastulus-Realschule gerecht umgebaut. Im Herbst 2006 folgte eine Dreifachturnhalle. Mit dem Schuljahr 2007/2008 wurde die angrenzende Landwirtschaftsschule vom Landkreis gekauft, renoviert und der Kastulus-Realschule angegliedert. Somit hatte die Raumnot ein Ende gefunden.

Kastulus-Realschule Moosburg: Die wichtigsten Daten

Kastulus-Realschule Moosburg

Öffnungszeiten

Anschrift:

Breitenbergstraße 22

85368 Moosburg

Montag:

07:30 - 16:00

Homepage:

Termine:

www.realschulemoosburg.de

www.realschulemoosburg.de/termine

Dienstag

07:30 - 16:00

Telefon/Telefax:

08761/33 08-0

08761/33 08-29

Mittwoch

07:30 - 16:00

Schulleitung:

RSD Wolfgang Korn

Donnerstag

07:30 - 16:00

Anmeldefrist:

Voranmeldung:

7. - 9. Mai 2018

Freitag

07:30 - 13:30

Angebot:

Gruppe I:

Mathematisch-

naturwissenschaftlich-

technischer

Zweig

Gruppe II:

Kaufmännisch-wirtschaftlicher Zweig

Gruppe IIIa:

Sprachlicher Zweig mit

Französisch als Schwerpunkt

Gruppe IIIb:

musisch-gestaltender Zweig

tf/andreas beschorner/zz

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