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Heuer schwitzen bei der Spinningaktion des FT im Rahmen von „Menschen in Not (unser Archivbild zeigt die Aktion 2017) insgesamt 82 Teams auf 82 Rädern für die Unterstützung von Amely. Sie verunglü ckte im vergangenen Jahr mit ihrer Familie in Mallorca und wurde schwer verletzt.

Rekordergebnis bei FT-Aktion „Menschen in Not“

Über 2000 Spender, über 200 000 Euro

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Das Schicksal von Menschen, die um ihr Leben kämpfen, bewegt die Landkreisbürger, die für „Menschen in Not“ spenden“ seit vielen Jahren. Doch heuer wurde eine Schallmauer durchbrochen: In den Spendentopf der FT-Aktion flossen diesmal 202 694 Euro – das höchste Ergebnis, das jemals erzielt wurde.

Landkreis – Der Kassensturz der Tagblatt-Spendenaktion war gigantisch: 202 694 Euro kamen heuer zusammen – ein absolutes Rekordjahr – und ein großer Vertrauensbeweis für alle ehrenamtlich Tätigen und für die Heimatzeitung. Die Spendenaktion wird vom Freisinger Tagblatt ehrenamtlich durchgeführt. Die Spenden erreichen die „Menschen in Not“ also ohne Abzug. Das FT bedankt sich bei allen, die auch in diesem Jahr ihr Scherflein dazu beigetragen haben, das schwere Los vieler Menschen etwas erträglicher zu machen.

Im Vordergrund stand diesmal das Schicksal der kleinen Amely (11) aus Attaching. Sie war mit ihren Eltern unverschuldet bei einem Ausflug auf der Ferieninsel Mallorca verunglückt. Ein Betonlaster überrollte den Pkw der Familie. Dabei verlor Amelys Vater sein Leben, sie selbst wurde schwer verletzt. Amelys ebenfalls verletzte Mutter Iris erholte sich von ihren Verletzungen und steht seither ihrer Tochter beim Weg zurück ins Leben zur Seite. Uns in der Redaktion hat dieses Schicksal tief berührt, ebenso wie unsere Leser. Mit einem Zuschuss aus dem Spendentopf wird Mutter und Tochter bei notwendigen Anschaffungen unter die Arme gegriffen. Und deswegen steht auch die diesjährige Spinning-Aktion im Fitness World Number One am Samstag, 3. März, ausschließlich im Zeichen von Amely.

Ein herzliches Vergelt’s Gott geht dabei an die Familie Jungmeier, den Chefs des Number One. Sie haben den Kontakt zu Amely und ihrer Mutter geknüpft.

Es wurden aber auch noch weitere tragische Fälle geschildert: Krankheit, Arbeitslosigkeit, Gewaltverbrechen oder Altersarmut. Über 2000 Leser – ebenfalls ein Rekord – haben diese Schicksale so berührt, dass sie dafür einen Teil ihres Einkommens gespendet haben. Durch diese Fallbeispiele wurde deutlich, wie wichtig die Unterstützung von Einrichtungen wie Familienpflegewerk, Diakonie, Frauenhaus, Weißer Ring, Arbeiterwohlfahrt oder Freisinger Tafel – um nur einige wenige zu nennen – ist.

Ein Danke geht an dieser Stelle neben allen Lesern, die mit Beträgen aus ihrer Privatschatulle die Aktion wieder unterstützt haben, an die vielen Vereine und Organisationen wie die Landfrauen, die Freisinger Stadtburschen, die Kirchdorfer Handwerker, den Katholische Frauenbund oder den Vöttinger Schreinermeister und Kunstdrechsler Otto Schmid. Auch er war wieder, wie viele andere, mit dabei und spendete den Verkaufserlös seiner selbstgedrechselten Kunstwerke beim Weihnachtsmarkt am Schafhof. Die Suppenköche der Stadtburschen haben wieder an den vier Adventssamstagen ihre mobile Suppenküche in der Freisinger Innenstadt aufgebaut. Sie fuhren damit über 3300 Euro ein. Und die Zollinger Burschen spendeten 3944 Euro aus den Einnahmen ihres Gründungsfests zum 90. Vereinsjubiläum an „Menschen in Not“.

Ein tolles Ergebnis erbrachten heuer auch die beiden Konzerte des Alpenländischen Adventsingens, das erstmals in der Luitpoldhalle über die Bühne ging. Dank voller Zuschauerreihen und vieler Sponsoren blieben rund 8700 Euro übrig.Und der Reinerlös des Musikalischen Dreikönigstreffens, traditionell veranstaltet vom CSU-Kreisverband, trug heuer rund 8000 Euro ein. Nicht zu vergessen sind der Familien-Hoagart der Familie Meindl und viele weitere Aktionen und Veranstaltungen.

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