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Dreimal gab’s Scherben und den Richtspruch von Manfred Fery (l.) für eine glückliche Zukunft des „Hauses der Kirche“. Leh

Richtfest für das evangelische Haus der Kirche in Freising

„Gottes Geist ist an diesem Bau spürbar“

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Es ist mit Riesenschritten vorangegangen. Auf die Riesenbaustelle an der Saarstraße, auf der gerade das „Haus der Kirche“ der evangelischen Kirchengemeinde entsteht, wurde gestern Richtfest gefeiert. Der arrivierte Ersatzbau für das vom Hochwasser 2013 irreparabel geschädigte Gemeindehaus soll 2018 vollendet sein.

Freising – Man hatte gestern allen Grund zum Feiern, trotz der bitteren Kälte beim Richtfest für das neue „Haus der Kirche“ der evangelischen Kirchengemeinde Freising: „Es ist zügig mit dem Bau vorangegangen. Alle haben ihre Kraft eingesetzt und niemand ist verletzt worden“, freute sich die geschäftsführende Pfarrerin Dorothee Löser: „Gott hat mitgebaut und schützend seine Hand über alle Beteiligten gehalten. Gottes Geist ist an diesem Bau spürbar.“

Trotz aller Mühen, die das Projekt seit Beginn der Planungsphase im Jahr 2013 mit sich brachte, sind Löser und die Projektsteuerer nicht ermattet: „Es macht immer noch Spaß, dran zuarbeiten.“

Ihr und Dekan Jochen Hauers besonderes Lob galt allen Firmen und Arbeitern: Sie hätten alle nach dem Spatenstich im April kräftig mitangepackt. Dekan Hauer, der in unmittelbarer Nähe zur Baustelle wohnt, schilderte in einem humorigen Rückblick die Zeit der Bauarbeiten „aus der Sicht des Nachbarn“. Auch wenn manchmal am Wochenende frühmorgens vernehmbar gearbeitet wurde: „Es hat nie Schwierigkeiten mit den Beteiligten gegeben.“

Mitten am hektischen Kreuzungspunkt zwischen Saar- und Münchner Straße liegt das neue Herzstück der evangelischen Kirchengemeinde Freisings. Deshalb wurden die Oasen der Begegnung, Ruhe und inneren Einkehr bewusst in den rückwärtigen Teil des Neubaus gelegt. 

Noch rechtzeitig vor dem Winter wurde der Rohbau, zu gleichen Teilen aus Betonelementen und Ziegel-Mauerwerk aufgebaut, weitgehend abgeschlossen. „Das Dach ist drauf“, wie es gestern auch im Richtspruch von Manfred Fery hieß. Dekan Jochen Hauer: „Ich freue mich schon darauf, nächstes Jahr hier arbeiten zu können.“ Das „Haus der Kirche“ werde ein lebendiges Zeichen der Kirchengemeinde, ein Treffpunkt für alle, die das Gemeindeleben mitgestalten. Und dieser Zusammenhalt zeige sich auch im Interimsquartier in der Freisinger Kirchgasse während der Bauphase. Pfarrerin Löser: Unser Team hält zusammen. „Das ist toll.“

2018 also soll der Bau fertig sein. Und diesen Zeitplan werde man wohl auch einhalten, denn schon bald wird der Innenausbau starten. In dem zweigeschossigen Neubau wurde im einem der späteren zwei Säle der Imbiss gereicht. Jetzt noch nicht sichtbar, wird später eine Wandelhalle das neue Kirchenzentrum prägen. Sie ist das Bindeglied zwischen Kirche und Gemeindehaus, soll zwischen Innen und Außen vermitteln, ein „Raum der Begegnung“ werden. Im Gemeindehaus selbst sind die Büros untergebracht. Außerdem gibt es noch einen Jugendraum. Den Außenbereich prägt ein Garten. Und alles ist natürlich barrierefrei.

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