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Im Kostenrahmen und im Zeitplan ist die Kita am Wettersteinring. Darüber freuten sich beim Richtfest (v. l.) OB Tobias Eschenbacher, Zimmermann Johannes Stuckenberger, Josef Hörl (Stadt Freising), Architekt Bernd Stadelmann sowie Sandra Tillner und Siegrid Reiser von der Kita.

Richtfest für die Kindertagesstätte am Wettersteinring

Fehlt nur noch das Personal . . .

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Der Estrich war noch ganz frisch, und deshalb musste im kleinen Zelt nebenan gefeiert werden: Am Donnerstag war Richtfest für die Kindertagesstätte am Wettersteinring. Mit den geschätzten Kosten in Höhe von 5,2 Millionen Euro dürfte man hinkommen, und man sei auch „noch einigermaßen im Zeitplan“, freute sich Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher.

Freising Will heißen: Im September 2018 ist der Neubau für die drei Krippengruppen (39 Kinder) im Erd- und die fünf Kindergartengruppen (125 Kinder) im Obergeschoß bezugsfertig. Nachdem der Mietvertrag für den Kindergarten „Gänseblümchen“ am Graben ausgelaufen war, so blickte der OB zurück, habe eine intensive Standortsuche eingesetzt. 2015 habe man dann entschieden, den alten Kindergarten am Wettersteinring abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen, der auch die „Gänseblümchen“-Kinder aufnehmen könne. Bis Ende 2015 sei das Raumprogramm entwickelt worden, unter 32 Bewerbern habe das Planungsbüro Bär, Stadelmann und Stöcker aus Nürnberg das Rennen gemacht. Im November 2016 sei der Vorentwurf genehmigt und im Sommer 2017 der bisherige Kindergarten abgerissen worden. Im Oktober 2017 hätten die Arbeiten für das neue Gebäude begonnen, so Eschenbacher zu den wesentlichen Daten.

Architekt Bernd Stadelmann erinnerte dann vor dem Richtspruch daran, dass man es noch mit einem „klassischen Zimmermannsbau“ aus Holz zu tun habe – Holz, „ein warmes Material, in dem sich die Kinder wohlfühlen“, so der Planer. Momentan laufe der Trockenausbau, die Rohinstallation sei fertig, der Estrich gerade frisch verlegt. Weitere Daten: 50 Meter lang und 18 Meter breit ist das zweigeschoßige Gebäude, das neben den acht Gruppenräumen Platz für Ruhe- und Mehrzweckraum, Küche und Speisesaal bietet. Alles, was das Kinderherz begehrt, eben. Und auch alles, was das Personal benötigt.

Dass es inzwischen freilich schwieriger sei, Personal zu finden als Kindertagesstätten zu bauen, ließ OB Eschenbacher am Donnerstag nicht unerwähnt. Und nur aus diesem Grund sei es noch fraglich, ob man im September mit allen Gruppen starten könne. Am Bau liege es nicht.

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