Dreister Handwerker

Schlüsseldienst: Erst Wucher, dann Diebstahl

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Freising - 800 Euro als Schlüsseldienst zu verlangen, ist alleine schon dreist. Dann allerdings auch noch den Laptop zu klauen, setzt dem ganzen die Krone auf.

Kriminell ging ein Schlüsseldienst zu Werke, den eine 70-jährige Freisingerin beauftragt hatte. Laut Polizei hatte die Seniorin den Schlüsseldienst im Internet ausfindig gemacht, nachdem sie sich aus der Wohnung ausgeschlossen hatte. Nach getaner Arbeit stellte der Monteur eine völlig überhöhte Rechnung von knapp 800 Euro aus. Nachdem die 70-Jährige diesen Wucher nicht bezahlen wollte, nahm der Mann das Laptop der Frau gegen deren Willen als „Sicherheit“ an sich und verschwand. Gegen den Mann, der für einen Handwerkerservice mit Sitz in Berlin arbeitet, wird nun laut Polizei wegen Wucher und Diebstahl ermittelt. Grundsätzlich rät die Polizei, bei der Beauftragung von Schlüsseldiensten sehr vorsichtig zu sein, da sich immer häufiger Schwarze Schafe unter den sonst seriösen Handwerkern befänden.

Rubriklistenbild: © dpa

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