Schon heuer kommt die neue Weihnachtsbeleuchtung in Freising

Es werde Licht!

  • Andreas Beschorner
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Freising leuchtet. Doch wie die Innenstadt derzeit leuchtet, ist das weder in der Adventszeit noch in den restlichen Monaten des Jahres besonders schön. Schon in diesem Jahr soll sich das ändern. Es werde Licht.

Freising – Es war der 24. Januar. „In elf Monaten ist schon wieder Weihnachten“, stellte also Innenstadtkoordinator Michael Schulze fest. Und dann will man in weiten Teilen der Innenstadt eine schöne, neue Weihnachtsbeleuchtung haben. Den Weg dafür frei machte am Mittwoch der Planungsausschuss, der dafür insgesamt 540 000 Euro zur Verfügung stellte.

Die derzeitige Weihnachtsbeleuchtung habe das Ende ihrer Lebensdauer erreicht, könne in der nächsten Adventszeit nicht mehr zur Gänze installiert werden, erläuterte Schulze. Künftig, so der Plan, will man zur Anbringung der Weihnachtsbeleuchtung aber so wenig wie möglich zusätzliche Masten aufstellen müssen, sondern die neue, stimmungsvolle Adventsbeleuchtung in die bestehende Überspannbeleuchtung integrieren. Die Konstruktion solle möglichst leicht sein, der Energieverbrauch niedrig, die Tagwirkung ansprechend und die Gestaltung der historischen Altstadt entsprechend. Dabei, so Schulze, sei der Vorschlag mit Sternen samt Schweif, wie er beim „Forum Licht“ am 6. Dezember vorgestellt worden war (wir haben berichtet), auf positive Resonanz gestoßen. Die Teilnehmer an dem Forum hätten sich mündlich und auch schriftlich zustimmend über diese Variante der Weihnachtsbeleuchtung geäußert. Der Planungsausschuss machte dafür, dass schon im Advent 2018 in weiten Bereichen der Altstadt die neue Beleuchtung Weihnachts-Atmosphäre verbreiten kann, 120 000 Euro locker.

Leuchtendes Beispiel: So könnte die neue Weihnachtsbeleuchtung für Freisings Innenstadt aussehen.

Weitere 420 000 Euro wird man, so der Beschluss, heuer dafür ausgeben, die Überspannungsbeleuchtung auch außerhalb der derzeitigen Ausbauabschnitte in der Innenstadt auszutauschen. Normalerweise, so Alois Spangler vom Tiefbauamt, war vorgesehen, die Straßenbeleuchtung mit Überspannungsleuchten immer dort zu erneuern, wo gerade ein Abschnitt des Innenstadtumbaus realisiert werde. Welche Leuchten wo angebracht werden, das ist im Masterplan Licht festgeschrieben. Weil aber nun schon 2018 die Weihnachtsbeleuchtung auch in der Oberen und Unteren Hauptstraße bis zur Bahnhofstraße, in der Amtsgerichtsgasse, Ziegelgasse und Bahnhofstraße leuchten soll, will man die Erneuerung der Überspannungsseile und der Stromzuführungen sowie den Kauf der neuen Pendelleuchten vorziehen und schon heuer realisieren. Die Stadträte stimmten diesem Vorschlag der Verwaltung ohne Diskussion zu. Spangler erläuterte, dass man dadurch, dass man diese Maßnahmen zur Erneuerung der Beleuchtung im Schnitt drei Jahre vorziehe, auch noch zehn Tonnen Kohlendioxidausstoß einspare.

Rubriklistenbild: © Foto: Luminar

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