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Ein positives Jahresergebnis hat das Klinikum Freising 2016 erzielt.

„Schwarze Null“ für Geschäftsjahr 2016  

Das Klinikum erfreut sich guter Gesundheit

Das Klinikum Freising hat ein positives Jahresergebnis erzielt. Im Geschäftsjahr 2015 habe es mit einer „schwarzen Null“ ein ausgeglichenes Ergebnis gegeben, teilte die Geschäftsführung gestern mit.

Freising - „Trotz schwieriger gesundheitspolitischer Rahmenbedingungen“ habe man ein Jahresergebnis von 709 000 Euro erzielen können. Die Zahl der behandelten Patienten lag bei rund 19  000 im stationären und rund 21 000 im ambulanten Bereich. Wie auch im Vorjahr wurde ein positives Betriebsergebnis – also das Ergebnis aus der betrieblichen Tätigkeit – in Höhe von 459 000 Euro (2016) erreicht. „Für die medizinische Versorgung der Bevölkerung unseres Landkreises ist das Klinikum Freising von großer Bedeutung. Daher ist es besonders erfreulich, dass unser Klinikum wirtschaftlich stabil aufgestellt ist“, sagte Landrat Josef Hauner, Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Das Klinikum Freising setzt seine solide wirtschaftliche Entwicklung fort – und das trotz schwieriger Rahmenbedingungen für kommunale Krankenhäuser“, sagte Andreas Holzner, Geschäftsführer der Klinikum Freising GmbH. Diese wirtschaftliche Stabilität verdanke das Klinikum vor allem seinen engagierten Mitarbeitern.

Andreas Holzner

Weitere Eckdaten des Geschäftsjahrs 2016: Die durchschnittliche Verweildauer bewegte sich mit 5,6 Tagen auf Vorjahresniveau. Die durchschnittliche Auslastung des Klinikums lag mit rund 82 Prozent leicht über dem Vorjahr. Mit insgesamt 964 Geburten gab es erneut einen Höchststand, der eine weitere Steigerung um drei Prozent gegenüber 2015 bedeutet – und auch dazu beigetragen hat, dass Freising die Stadt mit der jüngsten Bevölkerung in Bayern ist.

Am Klinikum Freising wurde im Jahr 2016 zudem weiter in die Zukunft investiert: Die neue psychosomatische Tagesklinik etwa nahm Mitte des Jahres ihre Arbeit auf wurde von Beginn an sehr gut angenommen. Moderne Video- und Röntgentechnik, die Operationen in 3D ermöglichen, ein neuer Röntgenarbeitsplatz für die Radiologie sowie ein neuer Messplatz für die Lungenfunktion seien weitere Neuanschaffungen, „mit denen das hohe Niveau der medizinischen Versorgung ausgebaut wurde“, heißt es im Klinikum-Bericht.

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