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Im prächtigen Sitzungssaal bekamen die Schüler aus Kranj von Kulturreferent Hubert Hierl eine Lektion Freisinger Geschichte serviert.

Slowenische Schüler besuchten Freising

In Kranj lernt man sogar Chinesisch

Schüler aus Slowenien machten auf einer Bildungsreise Station in Freising. Und lernten schnell, worauf es in der Stadt ankommt.

Freising – „Willkommen in der Dom- und Bierstadt Freising, liebe Gäste!“. Kulturreferent Hubert Hierl empfing eine Schülergruppe aus Kranj, Slowenien, und eine Gruppe Schüler der Grund- und Mittelschule Neustift. Die Gäste befinden sich momentan auf einer Schulreise in Bayern, das Treffen der Schulen aus Neustift und Slowenien ist auf einem Kulturaustausch zurückzuführen, der die Nachbarländer näher zusammen bringen soll. Und schnell wurde nun im großen Sitzungssaal beim Empfang der Schüler auf die wichtigsten Charakteristika der Stadt hingewiesen: Dom, Bier, Universität, Historie.

Die Schüler aus Kranj, der viertgrößten Stadt Sloweniens, machten im prächtigen Saal große Augen und lauschten gespannt den Worten Hierls, die übersetzt wurden. Die 45 Schüler, im Alter zwischen elf und 14 Jahren besuchen in Slowenien eine Schule, bei der neben Englisch auch Deutsch, Spanisch, Französisch und sogar Chinesisch unterrichtet wird. Der Kontakt kam über Freisings Partnerstadt (und Kranjs Nachbarstadt) Skofja Loka zustande. „Freising ist auch Universitätsstadt. Hier studieren knapp 10 000 Studenten“, informierte Hierl. Die Reisegruppe wurde auch kulinarisch nicht enttäuscht: Belegte Semmeln und Kaltgetränke warteten auf die Gäste, die auf ihrer Schulreise als nächste Station Dachau besuchten. Der kurze Aufenthalt in der Domstadt war für die Slowenen also eine gelungene Station: Kultur, Essen und Bildung. Das einzige, was nicht passte, war das Wetter: Man kann halt nicht alles haben.                                                                                                              Lucas Sauter Orengo

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