Fotos von den Landkreis-Einsatzkräften in Traunstein.
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Kolonne startet am frühen Morgen

SOS aus Traunstein: 132 Feuerwehrleute helfen im Katastrophengebiet

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Ein Hilferuf aus dem Katastrophengebiet Traunstein erreichte den Landkreis Freising: 132 Feuerwehrmänner und -frauen wurden angefordert, um im Kampf gegen die Schneemassen Unterstützung zu leisten. Und der Einsatz ist noch nicht beendet.

Freising/Traunstein - Der anhaltende Schneefall und die damit verbundenen Gefahren für die Bürger haben die Stadt Traunstein am Donnerstag um 15.30 Uhr dazu gezwungen, den Katastrophenfall auszurufen. Damit war es den Verantwortlichen in der Führungsgruppe Katastrophenschutz möglich, im Kampf gegen die Schneemassen Unterstützung von außerhalb anzufordern. Am späten Donnerstagabend erreichte der Hilferuf den Landkreis Freising: Die Regierung von Oberbayern forderte bei Kreisbrandrat Manfred Danner das sogenannte Hilfeleistungskontingent des Landkreises Freising an. Konkret deutet dies: Binnen weniger Stunden mussten 132 Kräfte und 20 Fahrzeuge organisiert werden. Um 0.30 Uhr traf sich die Inspektion in der Wache 2 in Freising, um die Feuerwehren zu informieren. 

Bis 7 Uhr hatten die Verantwortlichen sodann Zeit, ihre Kollegen zu informieren – offiziell alarmiert wurden die Floriansjünger um 5.30 Uhr. Um 7 Uhr ging’s von Freising aus in einer Kolonne nach Traunstein – um 10.20 Uhr erreichten die Ehrenamtlichen die dortige Berufsschule, die zum Sammelpunkt für die Hilfskräfte umfunktioniert wurde. „Wir haben den Auftrag, die Dächer des Rathauses und einer Schulturnhalle zu räumen“, berichtete Danner am Freitagmittag von den Arbeiten in Traunstein. Da in den kommenden Tagen Regen erwartet wird, der wiederum den Schnee schwer macht, müssen die Dächer von der Last befreit werden. 

Unermüdlich waren die Floriansjünger am Freitag im Einsatz, um die Schneemassen von den Dächern zu schieben. Trotz der körperlich sehr anstrengenden Arbeit seien die Kameraden noch immer belastbar, berichtete Danner. Mehr noch: „Es sind zum Glück alle gut drauf.“

Nachtrodeln abgesagt

Auch bei der Feuerwehr Nandlstadt, die am Freitag mit 14 Leuten im Einsatz war, ist die Stimmung gut – obwohl die Kameraden ein für Freitagabend geplantes Nachtrodeln absagen mussten. Statt nächtlicher Schneegaudi war Schneeschippen angesagt. Doch die Männer nahmen’s gelassen und schrieben unter die Absage des Nachtrodelns auf Facebook: „Wir zählen jedoch auf Frau Holle und hoffen, es schnellstmöglich nachholen zu können.“

Am Samstag geht‘s weiter

Für den Landkreis Freising ist der Einsatz noch nicht vorbei: Auch am Samstag werden Kameraden nach Traunstein ausrücken, um Dächer zu räumen. Wie viele Leute dabei sein werden, konnte Danner am Freitag noch nicht sagen. „Möglicherweise sind es mehr wie heute.“ Froh und Dankbar über die Hilfe aus Freising ist Traunsteins Oberbürgermeister Christian Kegel: Diese Unterstützung sei dringend notwendig und eine wichtige Hilfe für die örtlichen Einsatzkräfte, die bereits seit Tagen gegen die Folgen des ungewöhnlich starken Wintereinbruchs kämpfen, sagte er am Freitag in seiner Begrüßung.

Die Einsatzkräfte

Im Einsatz waren die Helfer folgender Feuerwehren: Freising, Nandlstadt, Au, Tegernbach, Dietersheim, Eching, Neufahrn, Langenbach, Kranzberg, Moosburg, Thonstetten, Pfrombach-Aich und Mauern.

Videos: Feuerwehren aus Kreis Freising starten ins Katastrophen-Gebiet

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