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Spannender „Passau-Krimi“, der in Freising spielt

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Von: Wolfgang Schnetz

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Ein großer Reflektor sorgte für gleichbleibende Lichtstimmung vor der „Lichtschnitt“-Werkstatt an der Luckengasse. Drinnen drehte das Team Szenen für den „Passau-Krimi“. © Lehmann

Ein Passau-Krimi spielt in Passau. Das ist richtig. Aber gedreht wird er - auch - in Freising.

Freising – Schon in der vergangen Woche wurden Halteverbotsschilder an der Freisinger Heiliggeist- sowie der Luckengasse aufgestellt und die Anwohner per Wurfzettel über anstehende Filmarbeiten informiert. Grund: Die Hager-Moss-Filmproduktion drehte im Auftrag der ARD-Degeto und des Bayerischen Rundfunks den „Passau-Krimi: Freund oder Feind“. Nachdem das Team bereits im Februar mehrere Wochen in Passau zugange war, wurden ab Dienstag auch in Freising Kameras und Scheinwerfer aufgestellt. Denn einige Motive, so hieß es seitens der Produktion, würden noch fehlen, und die wurden in Freising nachgedreht.

Privatdetektiv fährt durch die Luckengasse

So musste einer der Hauptdarsteller Michael Ostrowski, der einen Privatdetektiv spielt, in seinem Wagen eine Passauer Gasse entlangfahren, die in Wirklichkeit die Untere Domberggasse ist, denn: „Die Atmosphäre passt gut zum Anschluss an die Passau-Motive“, meint Tobias Wagnerberger, der Motivaufnahmeleiter.

Das Büro des Detektivs wurde in der „Lichtschnitt“-Werkstatt von Maximilan Scherl an der Luckengasse eingerichtet. „Mein Team und ich sind in einwöchigen Urlaub geschickt worden“, erzählt Scherl. Sein Betrieb, in dem normalerweise per Laserschnitt Geländemodelle, Leuchtschilder oder Gravuren entstehen, wurde komplett umgestaltet. Die Bühnenbauer und Requisiten-Teams rückten dazu schon Tage vorher an. Für den Innendreh sorgte dann ein großer Reflektor für gleichbleibende Lichtstimmung vor dem Fenster.

Alles wurde abgeschirmt

Aber es wurde nicht nur innen gefilmt: Auch Außenaufnahmen (teilwiese abends) standen auf dem Programm. Zaungäste hatten beim Filmdreh übrigens keine Chance: Die Motive wurden von allen Seiten her abgeschirmt.

Neben den Schauplätzen musste auch Platz für die gesamte Logistik des Drehs, der am heutigen Abend beendet sein wird, geschaffen werden – von der mobilen Maske (Make-Up-Mobil) bis hin zur rollenden Kantine (Catering-Mobil). Das alles fand großteils seinen Platz auf dem Parkplatz neben der Jahn-Turnhalle. Der Rest der mobilen Werkstätten wurde entlang der Gassen aufgestellt.

Wann der „Passau-Krimi“ mit der Prise Freisinger Flair ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest. Das komme ganz auf die Sendeplanung der ARD an, hieß es. 

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