SPD Freising: Landtagskandidat Markus Grill gibt Eckpunkte bekannt 

Großes Thema: „Bezahlbarer Wohnraum“

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Wenn am 31. Januar Markus Grill zum Direktkandidaten der SPD Freising für die Landtagswahl gekürt wird, dann wird er drei Themen vorstellen, die ihm im Wahlkampf wichtig sind. Neben Verkehr/Infrastruktur und Rechtspolitk/Bürgerrechte wird es besonders der Bereich „Bezahlbarer Wohnraum“ sein, um den er sich kümmern will. Das hat der Stadtverbandsvorsitzende der SPD Freising beim Pressegespräch der Genossen am Dienstag angekündigt. Und nicht nur auf Landesebene sieht die SPD auf diesem Sektor dringenden Handlungsbedarf.

Freising– Grill sagte, wie es bei diesem Thema auf Landeseben weitergehe, hänge freilich auch davon ab, ob es in Berlin zu einer Großen Koalition komme. Mehr könne er vielleicht Ende Januar sagen. Und auch auf Landkreis- und Stadtebene will sich die SPD weiterhin für mehr öffentlich geförderten Wohnraum einsetzen, wie Kreisvorsitzender Peter Warlimont betonte. Sein Parteikollege Andreas Mehltretter forderte, dass Landrat Josef Hauner (CSU) da durchaus mehr Impulse geben könnte, auch wenn im Wesentlichen die Gemeinden gefragt seien, um Grund zur Verfügung zu stellen.

Heidi Kammler Manche Kommunen wollen sich mit dem Themaoffenbar gar nicht abgeben.

Schon fast rühmliche Ausnahmen seien da die Stadt Freising und die Gemeinde Neufahrn. Stadträtin Heidi Kammler sagte, sie habe teilweise den Eindruck, dass manche Kommunen sich mit dem Thema gar nicht abgeben wollten. Am Geld, ergänzte Stadtrat Norbert Gmeiner und Neufahrns Gemeinderätin Beate Frommhold-Buhl, könne es auf jeden Fall nicht liegen. Denn so viel Zuschüsse wie derzeit gebe es wohl nie mehr wieder. Und die Regierung klage schon fast, so Gmeiner, dass die Gelder, die vom Freistaat bereit gestellt worden seien, nicht abgerufen würden.

Frommhold-Buhl ärgerte sich in diesem Zusammenhang über die Flughafen München Gesellschaft: Bei einer SPD-Wohnungsbaukonferenz vor ein paar Jahren in Freising, die der inzwischen verstorbene Bundestagsabgeordnete Ewald Schurer einberufen hatte, habe ein Vertreter der Flughafengesellschaft angekündigt, der Airport werde in absehbarer zeit rund 600 bezahlbare Wohnungen bauen. Geschehen, kritisierte Frommhold-Buhl, sei allerdings bis jetzt nichts nichts. „Wieder nur heiße Luft.“

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