Sparda-Bank-Filialleiter Wolfgang Thalhammer (l.) und FT-Anzeigenchef Klaus Pirhalla mit einem Scheck in Herzform.
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Hundertprozentig Verlass ist auf die Sparda-Bank in Freising, wenn es darum geht, bedürftige Menschen im Landkreis zu unterstützen. Auch diesmal überreichte Filialleiter Wolfgang Thalhammer (l.) dem FT-Anzeigenchef Klaus Pirhalla einen Scheck in Herzform – und zwar über die stolze Summe von 3500 Euro. Vielen Dank!

Spendenaktion des Freisinger Tagblatts

Freisinger Familie in Not: „Es fehlt an allen Ecken und Enden“

  • Helmut Hobmaier
    vonHelmut Hobmaier
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Mit der Spendenaktion „Menschen in Not“ des Freisinger Tagblatts wird Bedürftigen im Landkreis Freising geholfen. Zwei Beispiele, warum man spenden sollte.

Wegen Kurzarbeit in finanzieller Schieflage

Landkreis – Die Corona-Pandemie trifft viele Menschen im Landkreis hart. Familie M. etwa wohnt mit ihren vier Kindern in Freising. Der Vater ist in einem Restaurant am Flughafen beschäftigt. Er war bereits zweimal von längerer Kurzarbeit betroffen, was die Familie in große finanzielle Schwierigkeiten brachte, denn der Monatsetat der sechs ist extrem scharf kalkuliert. Der älteste Sohn geht auf die Berufsschule, die beiden Töchter auf die Mittelschule und der Sohn besucht die Grundschule. Damit alle Kinder auch zu Hause am Unterricht teilnehmen können, ist die Anschaffung von Laptops für die Familie sehr wichtig. Die Eltern versuchen alles, damit die Kinder nicht den Anschluss verlieren – aber jetzt geht es ohne eine finanzielle Unterstützung einfach nicht. Die Caritas Freising betreut die Familie und hofft auf eine Spende aus der Aktion „Menschen in Not“.

Bis ins hohe Alter gearbeitet und trotzdem arm

Die Caritas-Mitarbeiter beschäftigt aber auch das Schicksal von Emily R. Sie ist alleinstehend und versucht mit ihren 76 Jahren, ihr Leben noch so eigenständig wie möglich zu gestalten. Sie hat nur eine kleine Rente. Vor kurzem hat sie sich noch mit einer beruflichen Tätigkeit über Wasser gehalten, um nicht auf die Grundsicherung angewiesen zu sein. Hilfe anzunehmen fällt Frau A. nicht leicht. Die Folgen eines Herzinfarktes spürt sie noch deutlich. Ihre Arbeit kann die 76-Jährige deshalb nicht mehr ausführen, so dass ihr nichts anderes übrig blieb, als zur Sicherstellung des Existenzminimums die soziale Grundsicherung zu beantragen. Leider werden die Wohnkosten nicht in vollem Umfang anerkannt, so dass Geld, das Emily eigentlich für Lebensmittel und Dinge des täglichen Lebens bräuchte, für die Mietkosten aufgebracht werden muss.

„Es fehlt an allen Ecken und Enden“, berichten Caritas-Mitarbeiter dem Tagblatt. Mit Lebensmittel der Tafel kommt die 76-Jährige so über die Runden. Ungeplante Ausgaben sind aber nicht zu stemmen. Die Kosten für eine dringend notwendige Reparatur in der Küche kann Emily nicht aufbringen.

Auch hier würde eine Spende ein kleines Wunder bewirken und Emily R. wieder Hoffnung geben.  Spenden Sie auf das Konto 190 der Sparkasse Freising.

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