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Ein Dank, der von Herzen kommt: OB Tobias Eschenbacher (Mitte) und Personalratsvorsitzende Monika Zauner (l.) ehrten als geschätzte ehemalige und langjährige Mitarbeiter (v. l.) Ansgar Wübbels, Christine Müller, Hildegard Leone, Lucia Mitterhofer, Bernhar d Knopek und Rupert Widmann.

Stadt Freising ehrt scheidende und langjährige Mitarbeiter

„Sie geben der Stadt ein Gesicht“

Im Rahmen einer Feierstunde wurden scheidende und langjährige Rathausmitarbeiter geehrt. Mit dabei: die „Seele des Bauhofs“, eine „Mehrzweckwaffe“ sowie„Auge und Ohr der Tiefbauabteilung“.

Freising – Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher ist es ein Anliegen, die Leistungen der Beschäftigten zu würdigen, denn: „Sie machen die Stadtverwaltung Freising zu dem, was sie ist. Sie geben ihr ein Gesicht.“ Darauf dürfe man stolz sein, betonte Eschenbacher. Angerichtet war die Tafel diesmal im kleinen Sitzungssaal: „Der Ort ist für diese Feier etwas ungewohnt,“ bekannte der OB. „Aber hier haben wir einen intimeren Rahmen als im großen Rathaussaal und können besser miteinander ins Gespräch kommen.“ Und Recht hatte er: Einträchtig und fröhlich verliefen die Stunden. Daran hatten die Vorgesetzten großen Anteil. Sie steuerten nicht nur viele Fakten aus dem Berufsleben der Mitarbeiter bei, sondern zeichneten deren persönliche Stärken und Vorlieben nach.

Abschied nehmen hieß es von zwei Damen: Christine Müller war 23 Jahre lang in der Stadtkasse beschäftigt – schon fast „Inventar“ in diesem Amt, befand die für das Finanzwesen zuständige Referatsleiterin Mathilde Hagl. Müller sei hartnäckig und verbindlich gewesen, „und sie hat in der intern so wichtigen Finanzdisposition dafür gesorgt, dass alles reibungslos funktioniert“. Den verdienten Ruhestand genießt auch Hildegard Leone, die 1989 als Schreibkraft im Bauhof begann – als damals einzige Frau inmitten einer Männertruppe. Das sei für die „Herren Kollegen“ durchaus gewöhnungsbedürftig gewesen, verriet Franz Piller, Referatsleiter Stadtentwässerung/Technische Betriebe, augenzwinkernd: „Aber sie haben sich leicht umerziehen lassen.“ Leone sei die „die gute Seele des Bauhofs“ gewesen.

Für je 25 Jahre Dienstzeit wurden Lucia Mitterhofer und Bernhard Knopek geehrt. 1992 hatte Mitterhofer im Ordnungsamt begonnen, seit 2004 engagiert sie sich im Organisationsamt. „Sie ist eine Mehrzweckwaffe, vielseitig und unheimlich kompetent“, sagte Referatsleiter Rupert Widmann. Den Dienstweg von Knopek stellte Piller unter das Motto: „Vom hundertprozentigen Tiefbauer ab in den Untergrund“, denn Knopek hatte sich zunächst zehn Jahre den Aufgaben der Tiefbauverwaltung verschrieben, bevor er 2002 die Leitung der Stadtentwässerung übernahm. „Er ist topzuverlässig und, wenn´s drauf ankommt, die Ruhe in Person.“

Der Berufsweg von Ansgar Wübbels hatte vor 40 Jahren als Landwirtschaftsmeister und Ausbilder an der Technischen Universität in Weihenstephan begonnen, 2002 begrüßte ihn die Stadt als Leiter für den Straßenunterhalt im Bauhof. Mittlerweile ist er im Amt für Straßen- und Brückenbau „Auge und Ohr unserer Tiefbauabteilung“, in der er für 80 Kilometer Gräben und Gewässer 3. Ordnung „einschließlich dem Biber“ zuständig sei, berichtete Gerhard Koch, Chef des Bau- und Planungsreferats.

Geehrt für 40-jährige Dienstzeit wurde Referatsleiter Rupert Widmann. Die ersten Arbeitsjahre hatte er im Sozialamt der Stadt München verbracht, seit 30 Jahren setzt er sich für Freising ein. Egal ob als Kassenverwalter, als Leiter des Ordnungsamts oder seit 2006 als Chef des Hauptamts – er sei „eine wichtige Stütze für mich und die gesamte Verwaltung“, betonte Eschenbacher. Er hob das große Engagement des Jubilars für die Beziehungen zu Freisings Partnerstädten hervor, das kürzlich mit der Partnerschaftsmedaille in Bronze gewürdigt wurde.                                                                      ft

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