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Ein ganz besonderes Preisglas bekam Stadtheimatpfleger Norbert Zanker (2. v. r. ) von Nanni Feller und Bernhard Reiml (beide vom Verein Stadtheimatpflege) und Kulturreferent Hubert Hierl (r.). 

Stadtbildpflege-Preis 2017 für Norbert Zanker

Damit Freising Freising bleibt

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Norbert Zanker erhält den Stadtbildpflege-Preis 2017. Damit wird Zankers Engagement für den Erhalt des historischen Stadtorganismus Freisings gewürdigt.

FreisingDer Verein Stadtheimatpflege Freising zeichnet regelmäßig Personen oder Institutionen aus, die sich um das Freisinger Stadtbild verdient gemacht haben. In diesem Jahr wurde als Preisträger der gebürtige Freisinger und ehemalige Kreisbaumeister Norbert Zanker ausgewählt. „Während seiner mittlerweile 15-jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit als Stadtheimatpfleger hat Norbert Zanker mit seinem reichhaltigen Fachwissen, seinen besonderen Orts- und Geschichtskenntnissen und seinem enormen Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des historischen Stadtorganismus geleistet“, lobte Vereinsvorsitzender Bernhard Reiml bei der Übergabe des Preises. Der Stadtbildpflege-Preis selbst besteht aus einem handwerklich gefertigten Pokalglas, der ursprünglichsten Form eines Preisobjektes. Das Glas hat einen lokalhistorischen Bezug: Es handelt sich um eine Replik des sogenannten „Kersch-Rötzel-Weißbierglases“, das im Zusammenhang mit der Erneuerung der Domkirche 1724 Bekanntheit erlangte und heute im Stadtmuseum zu bewundern ist.

„Eigentlich mag ich keine Ehrungen, aber diese Auszeichnung des Vereins schon“, meint Norbert Zanker. Er war in 80er-Jahren Freisinger Kreisbaumeister. Sein Credo als Stadtheimatpfleger: „Erst die Bedürfnisse der Bürger im Auge haben.“ Und bei Wünschen von außen dürfe nicht Baurecht mit allen Mitteln durchgedrückt werden, vor allem nicht dann, wenn sie negative Folgen für das Weichbild der Stadt haben.“ Und wenn’s denn mal schief gegangen ist, habe er immer besten Gewissens anmerken können: „Ich hab’s Euch vorher g’sagt.“

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