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Stadtwerke Freising

21 Millionen fließen ins Kombibad

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1,79 Millionen Euro Gewinn wollten die Stadtwerke heuer machen. Doch es dürften nur 1,63 Millionen werden, wie der Halbjahresbericht vermuten lässt.

Freising – Das ist kein Drama und in der Chefetage der Freisinger Stadtwerke ist man zufrieden: Andreas Voigt und Dominik Schwegler präsentierten den Stadträten den Halbjahresbericht und prognostizierten das Jahresergebnis 2017. Das wird wohl 160 000 Euro unter dem erwarteten Gewinn liegen.

Beim Trinkwasserverbrauch rechnen die Stadtwerke bis zum Jahresende mit einem Verbrauch von 3,08 Millionen Kubikmeter und damit Einnahmen in Höhe von 4,33 Millionen Euro. Das entspreche dem Niveau von 2016 und sei eine konstante Größe im Geschäftsbericht der Stadtwerke, sagt Voigt. Gleichzeitig werde man heuer 1,835 Millionen Euro in das Wassernetz investieren.

Ungleich höher sind die Investitionen, die man heuer für das neue Kombibad in Lerchenfeld vorgesehen hat: 21 Millionen Euro werden es sein, die man 2017 dort verbaut. Dieses Projekt habe sich auch auf die Zahl der Badegäste im Freibad ausgewirkt, so Voigt. Nur 66 400 Besucher zählten die Stadtwerke heuer im Freibad, was gegenüber einem auch nicht berauschenden Jahr 2016 (81 495 Besucher) nochmals einen Rückgang bedeutete. Das freilich hat einen guten Grund: Wegen der Bauarbeiten musste die Badesaison um fast einen Monat verkürzt werden, und so war das Angebot „schon sehr reduziert“, so der Stadtwerke-Direktor. Zum Beispiel gab es kein Krakenbecken mehr. Konstant bei rund 50 000 liegen hingegen die Besucherzahlen im bisherigen Hallenbad an der Jochamstraße. Während also die Stadtwerke Versorgungs-GmbH ein sattes Plus macht, fährt die Freisinger Parkhaus und Verkehrs-GmbH wie alle Jahre in Minus ein: In diesem Jahr werden es allerdings „nur“ 881 000 Euro sein.

Die Mitglieder des Werkausschusses nahmen die Zahlen zustimmend und ohne Kommentar zur Kenntnis.

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