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Für Aufregung sorgte das Plakat von CSU-Orts- und Kreisverband Freising. Die Startbahngehner werteten es als Provokation.

Startbahngegner demonstrieren bei CSU-Neujahrsempfang

CSU-Plakat gegen dritte Startbahn sorgt für große Aufregung

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„Hei-mat-zer-stö-rer! C-S-U!“ skandierten die Demonstranten, pfiffen die Gäste, die der Einladung zum Neujahrsempfang der CSU in den Schafhof gefolgt waren, aus. Wie immer bei Auftritten prominenter CSU-Politiker – in diesem Fall von Staatsminister Marcel Huber – waren die Startbahngegner vor Ort, zeigten Flagge und Plakate.

Für Aufregung sorgte das Plakat von CSU-Orts- und Kreisverband Freising. Die Startbahngehner werteten es als Provokation.

Freising – Ein großes Plakat sorgte dabei für besondere Aufregung: Nämlich das des Freisinger CSU-Orts- und Kreisverbandes, das in großen Lettern verkündete: „Gemeinsam gegen die 3. Start- und Landebahn“. Die Startbahngegner fassten dies als „Provokation“ und „Hohn“ auf. Dazu MdL Florian Herrmann gestern auf Anfrage: „Das Plakat ist keineswegs eine Provokation. Wir hatten solche Banner immer schon.“ Die CSU im Landkreis habe seit jeher ihre Ablehnung gegenüber eine dritten Startbahn zum Ausdruck gebracht: „Nur wird uns das nicht geglaubt.“ Vor allem Freisings Orts-Chef Jürgen Mieskes wolle die „ablehnende Haltung“ der CSU im Kreis Freising zur dritten Startbahn künftig stärker nach außen kommunizieren: „Deswegen hing auch das Plakat am Schafhof.“

Gut eine halbe Stunde lang durfte sich der Stimmkreisabgeordnete Florian Herrmann von den Demonstranten Vorwürfe anhören, er wolle sich doch endlich einmal klar und deutlich gegen die Startbahn aussprechen: „Erheben Sie Ihre Stimme! Endlich!“ Herrmanns Hinweisen, das habe er schon des Öfteren gemacht und das tue er weiterhin, glaubte die gut 100 Demonstranten nicht. „Beweise!“ Dass ein Gast des Neujahrsempfangs die Demonstranten als „Deppen!“ bezeichnete, trug nicht gerade zu Befriedung der Situation bei. Auch nicht die Aussage von Staatsminister Marcel Huber, dass man sich vor einer Entscheidung über den Bau der Startbahn die Zahlen genau anschauen werde. Höhnisches Gelächter. Huber nahm sich eine Viertelstunde Zeit, um mit den Startbahngegnern zu diskutieren. „Sie sind so stur“, musste er sich dabei unter anderem anhören.

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