Startschuss für neues TU-Projekt

Dem Mikroplastik auf der Spur

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Der Startschuss für ein international bedeutendes Forschungsprojekt fällt am Campus Weihenstephan: In den nächsten Jahren werden grundlegende Fragen zu den Eigenschaften von Mikroplastik erforscht. Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler übergibt zum Auftakt für das Projekt den Förderbescheid der Bayerischen Forschungsstiftung in Höhe von rund einer Million Euro. Das Projekt wird vom Leiter des Lehrstuhl für Aquatische Systembiologie an der TU Professor Jürgen Geist koordiniert.

Freising - Mikroplastik, dessen Größe im Mikro- und Nanometerbereich liegt, kommt vor allem in Kosmetik und Hygieneprodukten vor und ist für die Umwelt problematisch, weil es schwer abbaubar ist. Es sollen Methoden entwickelt werden, um den Anteil an Mikroplastik zu messen und vergleichbar zu machen. Des Weiteren will man Alternativen zum herkömmlichen Plastik finden. Zentral ist bei dem Forschungsprojekt zudem der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Neben der TU München sind daher auch zahlreiche Partner aus der Wirtschaft beteiligt.

Von der TUM sind neben der Aquatischen Systembiologie folgende weitere Lehrstühle beteiligt: Siedlungswasserwirtschaft (Professor Jörg Drewes), Wasserchemie und Chemische Balneologie (Martin Elsner), Lebensmittelverpackungstechnik (Prof. Horst-Christian Langowski) sowie Lebensmittelchemie und molekulare Sensorik (Professor Thomas Hofmann).

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