Hoch die Schaufel! Gemeinsam mit Investor Herbert Küblböck (3. v. l. ) und OB Dieter Thalhammer (M.) wurde gestern der Startschuss für das Stein-Center gegeben. Foto: Gleixner

Stein-Center nimmt Gestalt an

Freisung - Der Spatenstich für das Stein-Center auf dem Gelände der frühen General-von-Steinkaserne signalisierte gestern den sichtbaren Auftakt für die Bebauung des gesamten Areals, das einmal den SteinPark im Norden Freising bilden wird. Investor Herbert Küblböck wird das Stein-Center auch selber bewirtschaften.

Dem jahrelang brach gelegenen Kasernengrundstück direkt an der B 301 wird „neues Leben eingehaucht“, betonte Herbert Küblböck. Zwei von einander klar gegliederte Baukörpern, ein dreigeschoßiges Haupthaus mit einer dreilagigen Holzoptikfassade und das massive fünfgeschoßige „Punkthaus“ mit Putzfassade und unregelmäßigen, großflächigen Fenstern sind das Ergebnis aus dem städtebaulichen Wettbewerb. Davor wird ein gestalteter Quartiersplatz als Mittelpunkt des Stein-Parks entstehen. Für die Versorgung des SteinParks - und weit darüber hinaus - wurde bereits der Discounter Aldi, der Vollsortimenter Edeka und der Drogeriemarkt Müller gewonnen. In den Mallbereich kommen kleinteilige Dienstleistungen wie die Sparkasse mit einer weiteren Zweigstelle. Küblböck: „Es entsteht für das Quartier und den Norden von Freising ein optimaler Branchenmix“. Im Punkthaus steht man mit einem Fitnessstudio kurz vor dem Abschluss. Wert legt Küblböck vor allem auf langfristige Miet- und Pachtverträge mit seinen Partnern: „Am liebsten auf 15 Jahre“, sagte er gegenüber dem FT. Das Stein-Center verfügt einmal über etwa 280 Kundenplätze in den Parkdecks des ersten und zweiten Obergeschoßes und über 50 Mitarbeiterstellplätze im dritten Stock. Insgesamt werden für das SteinCenter 26 Millionen Euro investiert, der Generalunternehmer Feldbauer aus Roding soll im April 2013 das Versorgungsprojekt fertiggestellt haben. Die Erschließung erfolgt über die B 301 (ampelgeregelt).

OB Dieter Thalhammer war voll des Lobes über das Stein-Center und zeigte sich überzeugt, dass hier „kein Millionengrab“ errichtet wird. In dem für 1200 Menschen geplanten Stein-Park werde das Einkaufszentrum in seiner Bedeutung weit über das neue Wohngebiet hinausstrahlen. „Das ist keine Planung von der Stange“. Der gesamte Freisinger Norden werde hiervon profitieren. „Hier wird Lebensqualität geschaffen und das bedeutet: Rückzugsmöglichkeiten, Ruhe, dabei eine Infrastruktur, die allen Generationen entgegenkommt“.

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