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Absolut vorbildlich: Helmut Hoof und Hilde Meindl, die beiden Sprecher der Senioren-Projektgruppe, sowie Robert Zellner (Sozialamt) mit Katrin Pichlmaier (Sanitätshaus Rattenhuber), Richard Grimm (Haushaltswaren), Thomas Rattenhuber (Sanitätshaus Rattenhuber), Franz Pöschl (Stein Center), Barbara Scholz-Wittig (Sonnen-Apotheke), Daniel Honner und Selcuk Cinar (beide Edeka Stadler+Honner) sowie Bürgermeisterin Eva Bönig.

Strenge Kriterien für Zertifizierung erfüllt

Freisinger Geschäfte, in denen Senioren gern einkaufen

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Acht Firmen hatten vor knapp drei Jahren die Zertifizierung für senioren- und behindertenfreundliches Einkaufen erhalten. Jetzt haben sie sich neuerlich der Überprüfung durch die beiden Projektgruppen „Seniorinnen und Senioren“ und „Menschen mit Behinderung“ des Agenda21- und Sozialbeirats gestellt. Und wieder haben alle acht Firmen die Voraussetzungen erfüllt, das Zertifikat zu erhalten. Gestern fand im Rathaus die Übergabe statt.

Freising – Bürgermeisterin Eva Bönig fasste die Idee, die hinter der Aktion stehe, so zusammen: „Freising soll für alle begehbar und befahrbar sein.“ Die Zertifizierung durch die beiden Agenda-Projektgruppen sei aber nicht nur ein „Altersthema“, sondern auch eine Sache der Kundenfreundlichkeit. Denn: „Der Kriterienkatalog ist ja nicht ohne.“

Was da alles erfüllt werden muss, um das Zertifikat zu erhalten, erläuterte gestern Helmut Hoof, der Sprecher der Projektgruppe „Seniorinnen und Senioren“: Es gehe da um den barrierefreien Zugang, um die Erreichbarkeit, aber auch um die Qualität der Fachberatung, um die Freundlichkeit, um Zahlungsbedingungen, aber auch darum, dass das Waren- und Leistungsangebot gut ausgeschildert und lesbar sei, ob es einen Zustellservice oder Sitzgelegenheiten gebe, und vieles mehr. Insgesamt wurden die Geschäfte auf 30 Punkte hin abgeklopft, wovon 16 als sehr wichtig, neun als wichtig und fünf Kriterien als weniger wichtig eingestuft wurden. Die maximal erreichbare Punktezahl lag bei 229. Ein Geschäft freilich, das ebenerdig liegt und deshalb keine Rolltreppe braucht, sei deshalb freilich auch nicht auf diesen Punkt hin unter die Lupe genommen worden. Um das Zertifikat zu bekommen, musste man 70 Prozent der jeweils erreichbaren Punkte ergattert haben.

Geschafft haben das das Schuh- und Sportfachgeschäft Gerlspeck, die Firma Haushaltswaren Grimm, das Sanitätshaus Rattenhuber in der Ziegelgasse und in den Clemensängern, das Stein-Center, die Sonnen-Apotheke, der Edeka Stadler+Honner, der Drogeriemarkt Müller und der Aldi (alle im Stein-Center). Sie alle bemühten sich auch noch in diesen Zeiten darum, die Bedürfnisse alter und behinderter Menschen zu berücksichtigen, so Hoof.

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