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THW und Feuerwehr Freising  sowie die FFW Pulling löschten mit enormem Aufwand brennende Strohballen auf dem Weihenstephaner Ring.

Personalintensiver Einsatz von Feuerwehren und THW

Strohballen brennen lichterloh

Mit enormem Aufwand konnten Einsatzkräfte der Feuerwehren Freising, Pulling und des THW Freising größeren Schaden bei einem Lkw-Brand auf dem Weihenstephaner Ring am Samstagmorgen verhindern.

Freising - Die meisten Einsatzkräfte hatten noch nicht mal gefrühstückt, als am Samstagmorgen um 8.16 Uhr die Funkmelder auslösten. Ein Lkw aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen, voll beladen mit Strohballen, hatte auf dem Weihenstephaner Ring Feuer gefangen. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehreinheiten brannte die Ladung im Heckbereich lichterloh. Der Lkw-Fahrer hatte bereits den (ebenfalls voll beladenen) Anhänger abgehängt und das Fahrzeug geistesgegenwärtig in der Fahrbahnmitte abgestellt, um eine Brandausbreitung auf Böschung und Wald zu vermeiden.

 Durch den Löschangriff mit insgesamt drei Strahlrohren verhinderte die Feuerwehr, dass die Flammen das Fahrzeug selbst erfassten. Rasch war klar, dass die Strohballen von der Ladefläche abgeräumt werden mussten, um alle Glutnester erreichen zu können. Zur Unterstützung wurde das Technische Hilfswerk mit einem Radlader und dem passenden Greifer angefordert. Rund drei Stunden waren die Einsatzkräfte damit beschäftigt, das brennende Stroh abzuladen, auszubreiten und abzulöschen – die meisten davon unter Atemschutz. Anschließend wurde die Ladung in mehreren herangeschafften Muldenbehältern abtransportiert und die Straße mit einer Kehrmaschine gereinigt. Der Lkw konnte seine Fahrt, zwar mit reduzierter Ladung, aber unbeschädigt fortsetzen. Erst gegen 13.30 Uhr war der personalintensive Einsatz bei schweißtreibenden Temperaturen beendet. 

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