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Freuen sich auf viele Besucher: Wirtesprecherin Michaela Kitta, Josef Plank und Karin Gürtner (Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan, OB Tobias Eschenbacher, Roland Debudey (Hofbrauhaus Freising) und Dr. Martin Weindl (Lebenshilfe Freising, v. l.).

Tag des Bieres in Freising

Spiele, Spaß und viel Information

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Es ist – wie immer – ein Donnerstag, wenn in Freising, der Stadt des Bieres, der Tag des Bieres begangen wird und damit ausnahmsweise das Wochenende schon einen Tag früher eingeläutet werden kann. Am 23. April 1516 erlassen, ist das Bayerische Reinheitsgebot die älteste gültige lebensmittelrechtliche Bestimmung der Welt.

Freising – In Freising werden die Stadt und ihre beiden traditionsreichen Brauereien, die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan und das Hofbrauhaus Freising, daran am 26. April erinnern und werden von 16 Uhr ab bis in den Abend auf dem Marienplatz mit der Bevölkerung ein kleines Fest für die ganze Familie feiern. Auftakt ist um 15.45 Uhr mit dem Einzug eines „Herolds“ zu Pferde, der auf seinem Weg von der Unteren Hauptstraße zum Marienplatz von Bierkönigin und Hopfenkönigin, den Studentenverbindungen und der Stadtkapelle Freising begleitet wird.

Der Herold (Alexander Nadler) verliest auf dem Marienplatz noch vor dem Anzapfen das Reinheitsgebot. OB Tobias Eschenbacher eröffnet die Veranstaltung. Die stattlichen Kaltblüter von Uschi und Thomas Stör aus Altenhausen und der „Freisinger Bär“ werden auch in diesem Jahr nicht nur die kleinen Besucher begeistern. Die beiden Kaltblüter Jola (24) und Janni (17), die auch in diesem Jahr von Thomas und Sebastian Stör geführt werden, haben längst eine große Fangemeinde.

Bis in die Abendstunden hinein – je nach Witterung bis spätestens 21 Uhr – wird das Glas Bier für 2,50 Euro ausgeschenkt, die Hälfte kommt dabei der Lebenshilfe zugute. Solange der Vorrat reicht, kann auch ein von Mitgliedern der Lebenshilfe eingebrautes Bier probiert werden, das am 24. März beim Brauerlebnistag der Studienfakultät Brau- und Lebensmitteltechnologie des Wissenschaftszentrums Weihenstephan der TU München entstanden ist.

Den ersten Sud braute Monika Haslberger, Vorsitzende der Lebenshilfe Freising. Die Musikanten von „Berni & Konsorten“ sorgen ab 18 Uhr für gute Unterhaltung, die Arbeitsgemeinschaft Freisinger Wirte garantiert für das leibliche Wohl.

Die Besucher können ihr Glück beim Maßkrugschieben probieren und gegen 18 Uhr findet das traditionelle Fasslrollen statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich bei Erich Stenzel, Tel. (0 81 61) 54-4 11 01 oder per E-Mail an erich.stenzel@freising.de

Wissensdurstige kommen bereits ab 15 Uhr auf ihre Kosten bei einer Sonderführung „Auf den Spuren alter Freisinger Braustätten“. Treffpunkt sowie Ticketverkauf ist an der Touristinformation, Rindermarkt 20. Preis: sieben, ermäßigt vier Euro.

Unter dem Motto „Auf den Spuren alter Freisinger Braustätten“ gibt es dabei viel zu erfahren über Freisings große Tradition als Bierstadt. Denn im frühen 19. Jahrhundert gab es 18 private Brauereien in Freising – in einer Stadt mit damals 3000 Einwohnern. Diese bürgerlichen Brauereien wie Hummel-, Stiegl-, Lauben-, Hackl- oder Furtnerbräu sind noch heute in Gassen- und Häusernamen enthalten. Der Rundgang führt zu den alten Braustätten, die im Stadtbild noch deutlich erkennbar sind. 

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