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Für das ganze Bild draufklicken: Roland Debudey (Hofbrauhaus), Martin Gerlsbeck (Freisinger Hobbyköche), Erich Stenzel (Organisationsamt) Peter Wondra (Freisinger Hobbyköche), Michael Daschner und Anne Stühler (beide Staatsbrauerei Weihenstephan) OB Tobias Eschenbacher, Matthias Ebner (WZW Brautechnologie) und Michaela Kitta (Wirtesprecherin) freuen sich auf den Tag des Bieres.

Vorfreude

Tag des Bieres: Zum Fest gibt’s die Weihbischof-Haßlberger-Halbe

Freising - Für OB Tobias Eschenbacher ist der Tag des Bieres „eines der schönsten Feste überhaupt in Freising“. Auch, wenn ein Highlight dieses Jahr ausfallen muss.

Weil die Hauptstraße wegen der Sanierungsarbeiten für das Asamgebäude zu diesem Zeitpunkt schon nach Norden verlegt sein wird, kann am 27. April das beliebte Gaudium des Fasslrollens am „Tag des Bieres“ nicht auf dem Marienplatz stattfinden. Doch die Verantwortlichen arbeiten an einer Alternative – Masskrugstemmen kommt in Frage, „Fasslstemmen“, wie es Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher spaßeshalber vorschlug, wohl eher weniger.

501 Jahre nach dem Erlass des Reinheitsgebots (vom 23. April 1516) steigt am Donnerstag, 27. April, in Freisings guter Stube also wieder der Tag des Bieres, laut OB „eines der schönsten Feste überhaupt in Freising“. Das Programm, das da ab 16 Uhr startet, wurde am Montag vorgestellt. Und weil man Bewährtes nicht groß ändern soll, sieht dieser Tag auf dem Marienplatz aus wie schon seit vielen Jahren.

Es beginnt um 16 Uhr mit der Verlesung des Reinheitsgebots durch „Herold“ Alexander Nadler hoch zu Ross. Die Hopfen- und Bierköniginnen werden anwesend sein, Studentenverbindungen sind vertreten, die Brauereigewaltigen schauen vorbei, der OB sowieso. Erst spielt die Stadtkapelle Freising, ab 18 Uhr übernehmen dann „Berni & Konsorten“ das musikalische Zepter. Die Freisinger Hobbyköche versprechen, dass ihnen in diesem Jahr „die Wurstsachen“ nicht, wie bereits geschehen, schon nach zwei Stunden ausgehen werden. Man sei auf den Ansturm vorbereitet, berichtet Peter Wondra.

Wie immer geht die Hälfte des Erlöses aus dem Bierverkauf an die Bürgerstiftung Freising. 2,50 Euro kostet die Halbe Bier, der Ausschank geht bis 21 Uhr.

Wer allerdings eine besondere Bier-Spezialität probieren und genießen will, der sollte relativ frühzeitig kommen. Denn nur so lange der Vorrat reicht, kann das von Weihbischof Bernhard Haßlberger gebraute Bier, das am 25. März unter Anleitung von Werner Back an der Studienfakultät Brau- und Lebensmitteltechnologie der TU Weihenstephan entstanden ist, getestet werden.

Wie Matthias Ebner von der Studienfakultät verriet, handele es sich bei dem Promi-Sud um ein bernsteinfarbenes bis dunkles Weißbier, das da jetzt noch bis zu seiner Verköstigung vor sich hinreife. Haßlberger habe sich bei diesem Brauerlebnistag sehr interessiert und talentiert gezeigt. Kein Wunder, dürfte er doch seit über 200 Jahren der erste Geistliche gewesen sein, der auf dem Weihenstephaner Berg Bier gebraut hat.

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