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Der THW-Fuhrpark mit 13 Fahrzeug en samt Anhänger und Aufbauten haben in der neuen Halle an der Rudolf-Diesel-Straße eine Heimat gefunden.

THW-Umzug in Freising vollzogen

Zum Abschied noch ein schwergewichtiger Einsatz

ALDI, ROFU, THW: Das Gelände an der Rudolf-Diesel-Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zur BMW-Niederlassung hat mit dem Technischen Hilfswerk einen neuen Nutzer (wir haben berichtet). Am vergangenen Samstag war Umzugstag vom Sondermüllerweg 12 unterhalb des Dombergs auf die Lerchenfelder Seite. Und die Helfer des THW hatten auch gleich den Ernstfall zu bewältigen.

Freising– ALDI, ROFU, THW: Das Gelände an der Rudolf-Diesel-Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zur BMW-Niederlassung hat mit dem Technischen Hilfswerk einen neuen Nutzer (wir haben berichtet). Am vergangenen Samstag war Umzugstag vom Sondermüllerweg 12 unterhalb des Dombergs auf die Lerchenfelder Seite. Und die Helfer des THW hatten auch gleich den Ernstfall zu bewältigen.

Mitten hinein ins Bohren und Hämmern, Hobeln und Drillen erreichte die Helfer auf dem neuen Gelände schon der erste Hilferuf. „Ein Traktor auf Abwegen“, berichtet Pressesprecher Philip Rudolf. Der mächtige Bergekran war aber noch nicht „umgezogen“ und setzte sich folglich vom Sondermüllerweg aus zum letzten Mal aus der Innenstadt in Bewegung. Ein Traktor mit Ballenpresse hatte auf einer Verbindungsstraße bei Wippenhausen einem Radfahrer ausweichen müssen. Dadurch kam das Traktorgespann nach rechts in den Seitenstreifen und kippte um. Die alarmierten Feuerwehren aus Wippenhausen, Zolling, Kranzberg und Haindlfing sorgten sich um den (allerdings unverletzten) Traktorfahrer und fingen die aus dem Traktor auslaufenden Betriebsstoffe auf. Zur Bergung forderte der Einsatzleiter den THW-Bergekran an. Die Helfer des THW Freisings stellten mit Hilfe des Spezialfahrzeugs und eines Traktors das umgestürzte Gespann in kürzester Zeit wieder auf die Reifen. Nach gut drei Stunden war der Einsatz vorbei. In der neuen Unterkunft an der Rudolf-Diesel-Straße gingen indes die Umzugsarbeiten weiter.

Erstaunlich, wie viele junger Helfer an diesem Samstag mit Hand angelegt hatten. Natürlich mussten die rund 50 THWler auch verpflegt werden: „Das übernehmen bei uns heute sechs Damen“, wusste Philip Rudolf. An den Kochstellen würden in der Regel zwar auch Burschen stehen, so Rudolf, aber mit den Frauen sei man „heute auf der sicheren Seite“, sagte er lächelnd. Die neue Halle wird nun die dreizehn Fahrzeuge und die dazu gehörenden diversen Anhänger mit den Aufbauten unter einem Dach beherbergen. Das Gebäude wurde vom Bauunternehmen Adldinger, das das Gelände an den Bund als Träger des Technischen Hilfswerkes vermietete, neu errichtet. Modern und auf den neuesten Stand gebracht, wird die Einsatzzentrale das Herzstück der Einrichtung. Mit dem Umzug ist die 30-jährige Wartezeit für die THW-Helfer endgültig Vergangenheit. Heinz Mettig

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