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Joseph Popp hat eine erste Lösung gefunden. Das Kaninchen wird nach einem Besuch beim Tierarzt vorläufig bei einem Mitglied des Tierschutzvereins Freising untergebracht. Dann will man nach einer endgültigen Bleibe für das Tier suchen. 

Tierschutzvereins-Chef Joseph Popp erfolgreich

Ausgesetztes Kaninchen:Vorläufige Unterkunft gefunden

Geschafft: Das am Mittwoch in Freising im Garten von Günter Lanzinger an der Carl-Dettenhofer-Straße ausgesetzte Kaninchen (wir berichteten) ist untergebracht. Es wird beim Tierarzt kastriert und bleibt dann für mindestens sechs Wochen bei einem Mitglied des Tierschutzvereins. Alle Beteiligten freuen sich über den schnellen Erfolg.

Joseph Popp hat eine erste Lösung gefunden. Das Kaninchen wird nach einem Besuch beim Tierarzt vorläufig bei einem Mitglied des Tierschutzvereins Freising untergebracht. Dann will man nach einer endgültigen Bleibe für das Tier suchen. 

Freising – Joseph Popp, Vorsitzender des Tierschutzvereins Freising, erklärte am Freitag auf Anfrage, dass er das Kaninchen abholen und zum Tierarzt bringen würde. „Ich habe inzwischen erfahren, dass es sich um einen nicht kastrierten Bock, also ein Männchen, handelt. Die kann man nicht mit anderen zusammen halten, das wäre zu gefährlich.“

Deshalb ist die erste Anlaufstelle jetzt der Tierarzt, um den gesundheitlichen Zustand zu überprüfen und das Tier zu kastrieren. Außerdem soll es gegen Myxomatose, die Kaninchenpest, geimpft werden, so wie alle anderen Kaninchen in der Obhut des Tierschutzvereins.

Nach der Kastration bleibt das Kaninchen noch für ein paar Tage beim Tierarzt, um sicher zu gehen, dass die Narben gut verheilen. Anschließend kümmert sich ein Mitglied des Tierschutzvereins um das Kaninchen. Er muss laut Popp im Einzelstall gehalten werden, denn in den ersten sechs Wochen ist das Tier trotz Kastration noch zeugungsfähig. Außerdem kann so sicher gestellt werden, dass es sich nicht durch den Umgang mit anderen Kaninchen verletzt. Popp: „Außer Ausheilen und Quarantäne wird erstmal nichts passieren. Wir haben dann Zeit, in aller Ruhe einen neuen Besitzer zu finden.“

Auch Günter Lanzinger freut sich, dass für das Kaninchen so schnell eine Lösung gefunden wurde. „Die Art und Weise wie mit dem Tier umgegangen wurde, war nicht schön.“ Er und seine Familie haben bereits eine kleine Bindung zu dem Tier aufgebaut. Lanzinger: „Uns war es wichtig, dass das Kaninchen bald einen schönen Platz bekommt. Wir freuen uns sehr.“                                                  

Katharina Kiesel

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