Eine männliche Hand legt eine Münze auf einen Stapel Münzen.
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Die Zwischenbilanz der Stadtwerke Freising weist einen Gewinn von 1,2 Millionen Euro aus.

Positive Zwischenbilanz

1,2 Millionen im Plus: Stadtwerke Freising erwarten Gewinn - trotz Corona

  • Andreas Beschorner
    VonAndreas Beschorner
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Die Stadtwerke Freising rechnen trotz Corona mit einem Gewinn: Satte 1,2 Millionen Euro weist die Zwischenbilanz aus, die jetzt vorgelegt wurde.

Freising – Mit einem Verlust von knapp 400.000 Euro haben die Stadtwerke in diesem Jahr laut Haushaltsplan gerechnet. Jetzt hat man die Zahlen des ersten Halbjahres 2021 angeschaut und eine „Hochrechnung“ für das gesamte Jahr angestellt. Und siehe da: Mit knapp 1,2 Millionen Euro Gewinn kann man heuer rechnen, wie im Werkausschuss am Mittwoch verkündet wurde.

Der Bericht

Dabei begann der Halbjahresbericht, den Geschäftsführer Dominik Schwegler gab, gar nicht erfreulich. Denn eigentlich hatte man optimistisch damit gerechnet, dass das fresch 2021 rund 300.000 Besucher zählen würde. Doch das Jahr hatte mit einem geschlossenen Familienbad begonnen, erst im Juni konnte man die Tore wieder öffnen. Und deshalb dürfte man heuer „nur“ auf 185.000 Besucher kommen, so Schwegler.

Die gute Nachricht

Doch es folgte die gute Nachricht: Weil man über Kurzarbeit vieles habe auffangen können, und weil man auch vom Bund großzügige Unterstützungen erhalten habe, dürfte das Jahresergebnis des Bäderbetriebs sogar besser ausfallen als ursprünglich angenommen: Statt 3,9 Millionen Euro Defizit dürfte sich das Minus zum Jahresende auf 3,8 Millionen Euro belaufen.

Die Prognose

Die positiven Nachrichten über das zu erwartende Jahresergebnis begründen sich vor allem darin, dass die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH nicht nur 4,26 Millionen Euro plus machen dürfte, sondern – so legen es die derzeitigen Zahlen nahe – sogar 4,83 Millionen Euro. Gleichzeitig wird sich wohl das Minus der Stadtwerke Parkhaus und Verkehrs-GmbH von den geplanten 2,5 Millionen Euro auf zwei Millionen Euro reduzieren. Nimmt man dann noch hinzu, dass die Trinkwasserversorgung und die Wohnimmobilien um rund 400.000 Euro besser abschneiden, als man es bei der Aufstellung des Haushaltsplans geschätzt hatte, dann wandelt sich eben das prognostizierte Minus von 400.000 Euro in ein Plus von 1,2 Millionen Euro.

Das große Lob

Werkreferent Ulrich Vogl (ÖDP) lobte nicht nur das Management der Stadtwerke für dessen umsichtiges Handeln, sondern auch den Bund für die Unterstützung in schweren Pandemie-Zeiten. Der zweite Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Voigt betonte allerdings, es sei nach wie vor schwierig, zu planen und Hochrechnungen anzustellen.

Der zweite Brunnen

Immerhin hat man Geld für zwei Trinkwasserbrunnen übrig: Einer sollte, so der Wunsch des Jugendstadtrats, beim Skaterplatz aufgestellt werden. Das sei möglich, so Voigt. Weil man inzwischen erfahren habe, dass es für so einen Trinkwasserbrunnen sogar 90 Prozent Förderung vom Freistaat gebe, habe man sich dazu entschlossen, noch einen zweiten Brunnen zu bauen. Der soll im Bereich der Unteren Altstadt installiert werden. Beide Brunnen dürften 30.000 Euro kosten, die zu erwartende Förderung beträgt 27.000 Euro.

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