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Ein Fest für alle

„Uferlos, fast grenzenlos“

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Freising - Das hat Bügermeisterin Eva Bönig nicht vergessen: Wo heute das Uferlos-Festival stattfindet, da gab es früher das „unsägliche Frühlingsfest“. Auch deshalb ist die Freude über das Fest bei seiner achten Auflage noch immer so groß.

Am Freitag ging es los: das „Uferlos“. Bis zum 8. Mai werden wieder jede Menge Bands in drei Zelten, unzählige Stände auf dem Markt der Möglichkeiten und viele Vorträge die Massen in die Luitpoldanlage locken. Bei der offiziellen Eröffnung Freitagnachmittag galt der erste Applaus aber einem ganz besonderen Star hinter den Kulissen: Die Oma von Vipo Maat, einem der drei „Uferlos“-Macher, feierte ihren 79. Geburtstag – jene Oma, die seit sieben Jahren die Handtücher für die Künstler und die Geschirrtücher wäscht.

Freilich: Gedankt wurde ganz vielen Menschen – ganz besonders auch dem Freisinger Bauhof, der laut Thomas Sedlmeier, einem anderen aus dem „Uferlos“-Trio, das Festival „in den letzten zwei Minuten drei Mal gerettet“ habe.

Freisings Bürgermeisterin Eva Bönig fand nur lobende Worte: Friedlich sei das Fest, das kein Tollwut und kein Sinnflut sei, sondern eben das „Uferlos“ – jene „klug entwickelte“ Veranstaltung, die inzwischen zum Begegnungsfest geworden sei.

Während draußen auf dem Platz noch die letzten Schrauben angezogen wurden und die Verkaufsstände noch aufgehübscht wurden, versuchte sich im Kaffeehauszelt Freisings Kulturreferent Hubert Hierl an einer Interpretation des Namens „Uferlos“: Das Ufer der Isar sei nicht fern, und Freising habe das Los getroffen. Was die Initiatoren und ihre Helfer da seit vielen Jahren an Engagement an den Tag legten, das sei laut Hierl „uferlos, fast grenzenlos“.

Dann machte Michi Kasper, der Dritte im Bunde der „Uferlosen“, noch Werbung für das spezielle Bier zum Festival: den „Comet“ – 13,6 Prozent Stammwürze und 5,8 Prozent Alkohol.

Danach dauerte es nicht mehr lange und die Besucher bevölkerten den Festplatz, starteten in das erste „Uferlos“-Wochenende. Alles war bereitet für das, was das „Uferlos“ immer ist: ein friedliches Fest für wirklich Alle. Und noch etwas ist auch heuer wie immer: der Blick nach oben und die Hoffnung, dass das Wetter passt.

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