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Auch die CSU Freising will künftig Ultrafeinstaubmessungen (Symbolbild) im Flughafen-Umland.

Im Umland des Airports

Ultrafeinstaub am Flughafen: CSU will verstärkte Messungen

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Die CSU Freising will sich künftig der Ultrafeinstaub-Problematik am Flughafen München annehmen. In einer Vorstandssitzung sprachen sich alle Teilnehmer, darunter auch Landrat Josef Hauner und Stadtrat Rudolf Schwaiger, für verstärkte Messungen im Flughafen-Umland aus.

Freising – Der Ortsverband reagiert damit offenbar auf die Kritik von Plane Stupid: Die Startbahngegner hatten Mitte August an einer Feldscheune an der FS 44 einen Banner aufgehängt. Der Slogan: „Ultrafeinstaub – und die CSU schaut weg“. In einer Pressemitteilung betonte Ortsvorsitzender Jürgen Mieskes: „Die CSU in Freising nimmt das Thema Ultrafeinstaub ernst und möchte sich im Gespräch mit Experten und Vertretern aller Seiten umfassend informieren.“

Ausgangspunkt für die Marschroute war laut Mieskes die Vorstandssitzung am 29. August. Reinhard Kendlbacher und Wolfgang Herrmann vom Bürgerverein Freising, die im Flughafen-Umland mit einem Partikelzählgerät wiederholt Messungen vorgenommen haben, führten die CSU-Mitglieder in die Thematik ein. Kernpunkt ihrer Ausführungen: Die Konzentration von Ultrafeinstaub ist im Umfeld des Flughafens deutlich erhöht und könnte gesundheitsgefährdend sein.

„Die CSU-Ortsvorstandschaft nimmt die vom Bürgerverein ermittelten Ergebnisse und die aktuell verfügbaren Erkenntnisse wissenschaftlicher Forschungsarbeiten bezüglich der gesundheitlichen Auswirkungen von Ultrafeinstaub zum Anlass, das Thema weiter zu verfolgen“, schreibt Mieskes. Da bisher kein gesetzlich fixierter Grenzwert existiere, sei es umso wichtiger, weitere gezielte Langzeitmessungen durchzuführen, so die einhellige Meinung der Mitglieder im Ortsvorstand. Sie regten stationäre Messgeräte mit validierten Messverfahren an. Solche Analysen könnten unterstützt vom Bayerischen Landesamt für Umwelt durchgeführt werden. Die FMG und die Stadt Freising sollten einen finanziellen Beitrag dazu leisten. 

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