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Das zweiflügelige Konzept des Berliner Architektenbüros gmp International kam im Erzbistum gut an. Von 670 Teilnehmern einer Umfrage bewerteten 500 Befragte den Entwurf positiv.

Umfrage der Diözese zum Umbau des Kardinal-Döpfner-Hauses

500 Daumen gingen nach oben

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Das neue Bildungszentrum kommt an: Der Siegerentwurf des Berliner Architekturbüros gmp International für das Millionenprojekt auf dem Domberg stößt in der Öffentlichkeit auf breite Zustimmung. Das zeigt das Ergebnis einer Umfrage des Erzbistums.

Freising – Von rund 670 Teilnehmern einer Umfrage, die das Erzbistum München und Freising initiiert hatte, bewerteten 500 Teilnehmer den Entwurf der Berliner Architekten des Büros gmp International positiv, meldete jetzt die Pressestelle der Diözese. Der Siegerentwurf von gmp International, der einen Neubau mit zwei parallel angeordneten Zimmerflügeln vorsieht, passe gut ins Ensemble des Dombergs und wirke einladend, kommentierten viele Umfrage-Teilnehmer. Die Verbindung von klassischer und moderner Architektur sei gut gelungen. Zwar bewerteten 145 Teilnehmer den Entwurf negativ, kritisierten die Spitzfenster oder meinten, das Konzept wirke wegen der hohen Giebelfassaden abweisend. Überwiegend aber wurden die Glasfront zur Westseite des Bergs und die Spitzfenster positiv bewertet.

Der drittplatzierte Entwurf des Münchner Architekturbüros Knerer und Lang wurde von 128 Umfrage-Teilnehmern positiv bewertet, von 467 negativ. Die Planung des Münchner Architekturbüros Schmidt-Schicketanz und Partner traf bei 168 Umfrage-Teilnehmern auf Zustimmung, bei 432 auf Ablehnung.

Die Umfrage war im Internet hinterlegt und lag im Döpfner-Haus auf. Rund 250 Teilnehmer kamen aus der Freisinger Postleitregion 85, weitere rund 120 aus der Münchner Region 80. Die Ergebnisse fließen nun in die weiteren Planungs-Entscheidungen ein.

Umfragen dieser Art prägen die aktuellen Pläne am Domberg durchaus, heißt es aus dem Ordinariat: So führte der in einer Umfrage geäußerte Wunsch nach mehr Gastronomie am mons doctus dazu, dass im neuen Diözesanmuseum ein Café eingerichtet werden soll.

Gut zu wissen

Im Arkadencafé des Döpfner-Hauses wird am morgigen Freitag ein Infopoint zur Neugestaltung des Dombergs eröffnet. Zudem ist im Foyer ein Modell des Dombergs zu sehen, in das Modelle der drei Siegerentwürfe eingesetzt werden können.

Neben den Ergebnissen der Umfrage bietet die interaktive Ausstellung Infos zur Geschichte und Bedeutung des Dombergs, zum Umbau des Diözesanmuseums sowie einen Ausblick auf die nächsten Schritte. Der Infopoint ist zu den Öffnungszeiten des Döpfner-Hauses geöffnet.

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