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Einen fulminanten Auftritt legte das Attenkirchener Prinzenpaar hin – vor einer eher spärlichen Kulisse

Unterkühltes Faschingstreiben auf dem Marienplatz

Ganz ohne Gaudi geht’s auch nicht

Freising ist und bleibt keine Faschingshochburg. Wenn dann noch miserables Wetter dazu kommt, dann ist auch das Faschingstreiben auf dem Marienplatz kein Publikumsmagnet – trotz Stimmungsmusik und vieler Darbietungen.

Freising Vormittags Schneetreiben, nachmittags Faschingstreiben: So ganz ohne Fasching geht es auch in der Domstadt nicht. Und wenn es in der Großen Kreisstadt schon keine Narrhalla, kein Prinzenpaar und keine Garde gibt, dann lädt man sich halt Tanz-Formationen und Faschingsvereine aus dem näheren und weiteren Umfeld ein. Faschingsendspurt also auch in Freising.

Beste Stimmung bei den Geisterjägern: Die Ghostbusters Tom, Stangi und Markus (v. l. ) mit Protonen-Packs (auf dem Rücken) und ihren Energie-Werfern.

Kinderschminken, Kinderprogramm: Vor allem auch für die Kleinen war der Marienplatz gestern auf Fasching getrimmt worden. Rund um die Bühne hielt sich der Andrang allerdings dann doch in Grenzen. Gegen 11.30 Uhr beispielsweise war Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher – mit einem Cowboy-Hut verkleidet – mit der Attenkirchener Garde fast allein vor Ort. Und recht viel mehr Besucher sollten sich bei Dauerregen auch nicht mehr einfinden. Da half auch alles Anfeuern durch den DJ und noch so laute Stimmungsmusik nicht recht viel. Der Vorteil bei diesen Temperaturen: Wer da war, der musste sich bewegen und tanzen, um nicht zu frieren.

Nicht kalt wurde es der Narrhalla Attenkirchen, die den Reigen der Auftritte von Showtanzgruppen und Garden eröffnete. Die Freisinger Fahne hielten die Lerchenfelder Gardemädels hoch, die danach ihr Heimspiel gaben. Da hatten sich dann auch schon einige kleine Bären, süße Prinzessinnen, Engel und Teufel auf dem Platz versammelt. Die erlebten dann echte Weltmeister – nämlich die Showfunken aus Taufkirchen mit ihrer „Bayerischen Garde“. Will heißen: Die kräftigen Burschen in Lederhosen, die Madl in weiß-blau gerauteten Dirndl. Danach ging es mit dem Nachwuchs aus Zolling weiter: Die dortige Narrhalla hatte ihre Kindergarde als Botschafter der guten Stimmung nach Freising entsandt. Und damit noch immer nicht genug der Darbietungen: Am späten Nachmittag eroberte New Dimension aus Velden die Bühne, die immer wieder trockengewischt werden musste.

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