Verkehrsuntersuchung in Freising

Landshuter Straße „abgeklopft“

  • Andreas Beschorner
    VonAndreas Beschorner
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Im Jahr 2014 haben die Stadt Freising und das Staatliche Bauamt eine Vereinbarung für eine Verkehrsuntersuchung zur Korbinianskreuzung und zur Kreuzung Landshuter Straße/Kölblstraße abgeschlossen. Jetzt wurden die Ergebnisse im Planungsausschuss vorgestellt. Das Ergebnis: Abwarten und eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben.

Freising – Im Vergleich zu einem Prognosenullfall 2030 sind diverse Möglichkeiten abgeklopft worden, wie man die beiden Kreuzungen vor allem für Radfahrer sicherer machen könne. Empfohlen wurde dabei vorerst nur, dass man an der Kreuzung Landshuter Straße/Kölblstraße das bisher untersagte Linksabbiegen von der Landshuter Straße in die Kölblstraße erlauben solle. Denn dadurch würde zum Beispiel die unbefriedigende Situation für Fußgänger an der dort eingebauten, nicht barrierefreien Insel „bereinigt“, hieß es bei der Vorstellung der Ergebnisse.

Von der Realisierung drei anderer Prognoseplanfälle, die man untersucht hatte, wurde abgeraten: sei es, dass am Ende der Isarstraße in Richtung Nordwesten eine Fahrspur entfallen sollte, sei es, dass von Nordwesten her kommend das Linksabbiegen an der Korbinianskreuzung in die Landshuter Straße nicht mehr möglich sein sollte, sei es, dass Richtung Isarbrücke eine Fahrspur von Nordwesten her kommend gestrichen werden sollte, um Fahrradstreifen anlegen zu können. In allen Fällen würden sich keine Verbesserungen für Radfahrer, aber Probleme für die Rettungsdienste ergeben.

Und wie geht’s jetzt weiter? Man lässt eine Machbarkeitsstudie erarbeiten, die aufzeigen soll, was zu tun sei, wenn Westtangente und B 301-Nordostumfahrung fertig gestellt sind. Alle Stadträte (außer Rudolf Schwaiger, CSU) waren damit einverstanden. Man drängte aber auch darauf, dass man sozusagen gleich am Tag nach der Eröffnung der Umfahrungen mit den Baumaßnahmen beginnen sollte.

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