Man sieht Müllcontainer, vor denen sich Abfall häuft.
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So schlimm sieht es nicht nur am Containerplatz Kepserstraße in Lerchenfeld aus.

Immer wieder Abfall-Chaos in Lerchenfeld

Vermüllte Containerplätze verärgern Freisinger

  • Wolfgang Schnetz
    vonWolfgang Schnetz
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Immer wieder kommt es zu üblen Müllhaufen vor Containern in Lerchenfeld. Jetzt meldet sich das Landratsamt zu Wort.

Freising - Verärgert waren Christiane und Horst Dillinger, als sie ihr Spaziergang unlängst an einem vermüllten und verdreckten Containerstandort an der Verlängerung der Kepserstraße in Lerchenfeld vorbeiführte. „Es kann doch nicht sein, dass in der schönen Stadt Freising sich dem Spaziergänger ein solches Bild auftun muss. Ein total vermüllter, verdreckter Stellplatz mit überfüllten Glas- und Papiercontainern sowie in der Landschaft rumliegender und -fliegender Plastik- und Papiermüll“, schreibt Horst Dillinger. Übrigens: Auch aktuell zeigt sich dort ein ähnliches Bild.

Nicht frühzeitig geleert

Das Problem sieht Dillinger darin, dass die Container nicht frühzeitig genug geleert würden. Es müsse doch den Freisinger Bürgern ermöglicht werden, ihren Müll zu entsorgen, auch wenn sich einmal Feiertage aneinanderreihen – so wie jüngst an Ostern, wo die Zustände am Containerplatz ebenfalls haarsträubend waren.

Die Antwort

Wie Pressesprecher Robert Stangl vom Landratsamt schreibt, „ist es grundsätzlich die Sache der einzelnen Gemeinden, die Containerstandorte sauber zu halten. Hierfür erhalten die Gemeinden auch ein entsprechendes pauschales Entgelt vom Landkreis.“ In der Stadt Freising werde die Säuberung regelmäßig von der Caritas vorgenommen: „Jener Standort wird turnusmäßig sogar täglich gesäubert, außer allerdings an Sonn- und Feiertagen. Dennoch habe das Landratsamt bei dem verantwortlichen Entsorger angefragt, ob künftig eine Sonderleerung vor Feiertagen möglich sei, „damit die Container zumindest leer mehr Fassungsvermögen an solchen Belastungsspitzen aufweisen.“ Der dortige Container für grafische Papiere werde übrigens turnusmäßig auch zweimal wöchentlich geleert. Stangl: „Die Glascontainer vor Ort werden nicht in kommunaler Verantwortung geleert. Hierauf haben wir wenig Einfluss.“

Eigenverantwortung

Der Pressesprecher weiter: „Größere Mengen an Wertstoffen sind am Wertstoffhof oder auch an der Umladestation des Landkreises bei der Firma Wurzer anzuliefern. Allerdings könne „den Bürgern eine gewisse Eigenverantwortung nicht abgenommen werden.“ Die Papiercontainer seien beispielsweise nicht für Kartonagen, sondern nur für Druckerzeugnisse vorgesehen, was auch durch entsprechende Aufkleber klar ersichtlich sei. Andere Stoffe dürfen weder in die Sammelbehälter, noch daneben geworfen werden – wer erwischt wird, für den kann’s teuer werden. .

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