Eine Frau in Schutzkleidung hält ein Röhrchen mit dem Tupfer für den PCR in der Hand.
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Das medizinische Personal in der Teststation Freising nimmt jeden Tag bis zu 400 Rachenabstriche vor. (Symbolbild)

Bis zu 400 Menschen kommen täglich

Corona-Teststation: Immer wieder verhalten sich Freisinger im Vorfeld des Rachenabstrichs falsch

  • Manuel Eser
    vonManuel Eser
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Zwischen 200 und 400 Personen werden auf der Freisinger Luitpold-Anlage täglich auf Corona getestet. Doch nicht alle verhalten sich korrekt.

Freising - Seit der Inbetriebnahme Ende September 2020 hat der Betreiber mehr als 26 000 Testungen auf COVID-19 vorgenommen, berichtet Eva Zimmerhof, Sprecherin des Landratsamtes. „Doch in letzter Zeit lassen wieder viele Bürger ihren Termin ungenutzt verstreichen, und im Gegenzug kommen einige Personen komplett ohne Termin zur Testung.“

Darum weist das Landratsamt darauf hin, dass sich jeder, der einen Coronatest machen will oder muss, im Vorfeld anmelden soll. Ohne großen zeitlichen Aufwand ist das online unter www.coronatest-fs.de möglich. Im Anschluss kann unter www.covid-fs.de auch gleich die Laboranmeldung vorgenommen werden. „Das erspart Wartezeit vor Ort“, betont Zimmerhof. Wichtig: Wer seinen Termin aus irgendeinem Grund doch nicht benötigt, wird gebeten, ihn zu stornieren.

Wer Symptome hat, muss den Arzt kontaktieren

„Bürger, die sich freiwillig auf SARS-CoV-2 testen lassen wollen und keine Symptome haben, können direkt einen Termin im Testzentrum vereinbaren“, erklärt Zimmerhof. Personen, die das Gesundheitsamt als Kontaktpersonen von Infizierten einstuft, werden ohnehin zum Abstrich gebeten. Wer Erkrankungsanzeichen aufweist, muss sich zunächst mit dem Hausarzt in Verbindung setzen. Dieser entscheidet dann, ob er selbst einen Test vornimmt oder aber den Patienten ans Testzentrum verweist. Der Kontakt zum Arzt ist auch deshalb wichtig, weil nur er eine Krankschreibung ausstellen kann.

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