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Präsentierten die Vortragsreihe: OB Tobias Eschenbacher, Rudi Schwaiger (Referent für die Zusammenarbeit mit Weihenstephan), Dekan Prof. Thomas Becker, Prof. Ilona Grunwald Kadow, Astrid Lux-Endrich und Prof. Philipp Benz (v. l.).

Vortragsreihe des Wissenschaftszentrums vorgestellt

Campus startet Info-Offensive

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Das ist neu: „Wissenschaft erklärt für Alle“ wird es in Freising heißen. Das Wissenschaftszentrum Weihenstephan (WZW) will in einer Vortragsreihe auch dem Laien erklären, was man so forscht auf dem Campus. Titel: „TUM@Freising“.

Freising – Von Freising aus werden wichtige Antworten auf zentrale Fragen und Herausforderungen unserer Zeit gegeben. Doch was da im WZW der Technischen Universität München (TUM) genau vor sich geht, woran die Professoren und Forscher arbeiten, das wissen die meisten Freisingern nicht so genau. Doch das soll sich ändern: Mit einer neuen Vortragsreihe will die TUM die Kommunikation mit den Menschen anstoßen – und zwar so, dass es auch der Laie versteht, wie es Professor Ilona Grunwald Kadow, die Ideengeberin von „TUM@Freising“, ausdrückt.

Immer wieder stelle man fest, „wie wenig die Leute eigentlich wissen“, was da auf dem Campus vor sich gehe, schildert WZW-Dekan Thomas Becker die Situation. Die Kommunikation mit den Menschen „selbst in die Hand zu nehmen“, denen, mit deren Steuergeldern man ja schließlich forsche, verständlich zu machen, was und wie man forsche, das sei von den älteren Forschergenerationen vernachlässigt worden, gibt Becker zu.

Grunwald Kadow, ihr Kollege Professor Philipp Benz und eine ganze Gilde junger Professoren und Wissenschaftler will das jetzt besser machen: Im Schnitt einmal pro Monat soll ein „Prof“ über seine Forschung berichten, soll so die Bürger für seine Arbeit faszinieren, soll verständlich darlegen, womit er sich beschäftige. Man will so die Identifikation der Freisinger mit dem Campus stärken. An Themen wird man einen Querschnitt aus allen Forschungsbereichen anbieten. In der Auftaktveranstaltung am 15. November um 19.30 Uhr in Sitzungssaal des Rathauses wird es mit Professor Harald Luksch um Bionik gehen. Die anderen vier bereits fest konzipierten Vorträge finden im Lindenkeller statt und werden sich mit Mensch und Mikrobe, mit Grüner Biotechnologie, mit der Welt der Gerüche und des Geschmacks und mit den Entscheidungsprozessen im Gehirn beschäftigen.

Ganz wichtig, so Grunwald Kadow: Nach den Vorträgen, die eben auch speziell für Laien verständlich und interessant sind, will man mit den Menschen in Kontakt kommen, hofft auf Fragen und Diskussionen und auch auf einen offenen Meinungsaustausch in lockerer Runde.

Wenn es dem WZW und den Forschern durch diese neue Form der Kommunikation gelinge, dass die Freisinger „ein bisschen stolz auf uns sind“, dann sei man laut Becker zufrieden. Die ersten fünf Vorträge sind zunächst einmal als eine Art Versuchsballon gedacht. Ginge es nach Becker, Grunwald Kadow und Benz, dann könnte es diese Vortragsreihe aber „gerne für immer“ geben.

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