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Die Freisinger Mitte blickt optimistisch auf die Kommunalwahlen: (v. l.) Vorsitzender Patrick Romer, Stadträtin Birgit Mooser-Niefanger und 2. Vorsitzender Michael Glaser.

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„Wäre eine Ehre“: Birgit Mooser-Niefanger möchte Freisinger Landrätin werden

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Sie hat ihren Hut in den Ring geworfen: Birgit Mooser-Niefanger möchte für die Freisinger Mitte als Landratskandidatin ins Rennen gehen.

Freising – Am 6. Juli wird die Freisinger Mitte (FSM) ihre Aufstellungsversammlung abhalten. Und man wird nicht nur für den Stadtrat und den Kreistag Frauen und Männer ins Rennen schicken, sondern auch Kandidaten für die „Chefposten“ benennen. Dass die Gruppierung Amtsinhaber Tobias Eschenbacher wieder für den Freisinger OB-Posten nominiert, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und für den Chefsessel im Landratsamt? Da hat Birgit Mooser-Niefanger bei einem Pressegespräch der FSM am Montag aus ihren Ambitionen keinen Hehl gemacht: „Ja, ich habe Interesse.“

Das Wahlkampfteam steht schon

„In 13 Monaten ist es wieder so weit“, richtete der Vorsitzende der FSM, Patrick Romer, den Blick auf die Kommunalwahl 2020. Die wird für die FSM, die sich noch immer als Bürgerverein sieht, die noch immer bestrebt ist, die Bürger mitzunehmen, um für Freising etwas zu erreichen, eine besondere Herausforderung. Denn im kommenden Jahr wird zum ersten Mal nicht nur Stadtrat und Kreistag sowie der Landrat gewählt, sondern in der Stadt Freising am selben Tag auch der Oberbürgermeister.

Bereits jetzt, so Romer, habe man ein Wahlkampfteam gegründet, dessen Leiter der neue FSM-Geschäftsführer Lukas Reinhart ist. Am 23. Februar, so der Fahrplan, werde man bei einem Kandidatenworkshop allen Interessenten Einblicke in die Kommunalpolitik, in die Aufgaben, in die Rechte und Pflichten geben. Um Differenzen und Unstimmigkeiten zu vermeiden, werden sich die möglichen Bewerber um einen Listenplatz selbst einschätzen, werden in Fragebögen mitteilen, wo und auf welchem Listenplatz sie sich sehen. Die Mitgliederversammlung wird dann am 6. Juli über die beiden Listen entscheiden.

Für Mooser-Niefanger wäre es die zweite Kandidatur

Doch nicht nur das: An jenem Samstag im Juli werden auch die FSM-Kandidaten für die Posten des Oberbürgermeisters und des Landrats gewählt. Landrat? „Ja, wir werden sicherlich eine Kandidatin oder einen Kandidaten aufstellen“, versicherte Romer. Birgit Mooser-Niefanger, die vor sechs Jahren – damals noch bei den Grünen – als Landratskandidatin angetreten war, damals knapp die Stichwahl verpasst hatte und dann bis zu ihrem Wechsel zur FSM eine Stellvertreterin des Landrats war, wird dabei immer wieder genannt.

Auf Nachfrage bei dem Pressegespräch betonte Mooser-Niefanger:: „Es wäre auch eine Ehre für mich, die erste Landratskandidatin der Freisinger Mitte zu sein.“ Entscheiden werden das aber die Mitglieder am 6. Juli.

Seitenhieb für die Grünen

Und dann saß da noch einer, der sich normalerweise gerne im Hintergrund hält: Michael Glaser, früher FSM-Geschäftsführer, jetzt zweiter Vorsitzender. Der Grund: Glaser ist Projektmanager und Teamleiter in München bei Bertrandt – jener Firma, die jetzt in den Clemensänger ein Kfz-Prüfzentrum errichten wird. Glaser war es, der die Suche des Unternehmens nach einem Grundstück registriert, und der die Firma und die Stadt zusammengebracht habe, sodass es jetzt, eineinhalb Jahre später, zu dieser fruchtbaren Zusammenarbeit gekommen sei, wie er schilderte. Romer mit Blick auf eine Aussage der Grünen: „Es ist also schon seltsam, wenn manche sagen, man brauche nur Geduld, dann käme schon der Richtige.“

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