Rainer Forster will sich vom heutigen Tag überraschen lassen.

Am Samstag wird abgestimmt 

Wahl zum KAB-Diözesanvorstand: Rainer Forster würde es machen

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KAB-Diözesansekretär ist Rainer Forster nicht mehr. Doch wenn die Mitglieder heute den neuen KAB-Diözesanvorstand wählen, könnte er wieder da sein – als Vorsitzender. Forster selbst verneint das nicht.

Freising/München – Monatelang hatte das Thema die Schlagzeilen mitbestimmt, am Ende stand die Entlassung und ein Gerichtsurteil: Rainer Forster (41) musste nach Querelen um seine Person und eine ganz Reihe von unliebsamen, fragwürdigen und nicht abgesprochenen Veranstaltungen seinen Posten als KAB-Diözesansekretär räumen. Am Ende gab es einen juristischen Vergleich.

Die KAB – allen voran Diözesangeschäftsführerin Susanne Schwönwälder und der KAB-Diözesanverbandsvorsitzende, Freisings Alt-OB Dieter Thalhammer, – waren froh, die Causa Forster vom Tisch zu haben.

Doch vielleicht hat man sich zu früh gefreut: Denn dass Forster heute, wenn der KAB-Vorstand der Diözese in München neu gewählt wird, die Nachfolge des scheidenden Dieter Thalhammer antreten könnte, ist weit mehr als ein Gerücht. Auf Nachfrage des Freisinger Tagblatts gibt sich Forster diplomatisch: Nein, er selbst werde sich nicht aufstellen. Das könne er auch gar nicht, schließlich sei er heute nicht als Delegierter, sondern nur als Gast anwesend und habe als solcher kein Rederecht. Von seiner Seite aus „wird es keinen Impuls geben“, er plane „keine Revolution“. Ob er denn dann damit rechne, vorgeschlagen zu werden, fragt das FT weiter. Forster: „Ich lasse mich überraschen, wie der Tag läuft.“ Und, so der entlassene KAB-Diözesansekretär weiter: Sollte er vorgeschlagen werden, und „wenn die Mehrheit meint, ich wäre der Richtige“, wenn die Mehrheit also „eine Kursänderung“ wolle, und wenn er dann noch das Gefühl habe, es könnte mit den Vorstandskollegen passen, „dann würde ich mich zur Verfügung stellen“. Schließlich sei er noch immer KAB-Mitglied, engagiere sich auf Orts- und Kreisebene auch nach seiner Entlassung weiter.

Forster selbst sieht eine Kandidatur gegen die Rechtsanwältin und Münchner Stadträtin Evelyne Menges (CSU), die sich schon als Vorsitzende in Position gebracht hat, gar nicht als aussichtslos: „Thalhammer selbst sagt ja, dass ich breite Unterstützung genieße“ – jener Thalhammer, der dem Tag heute „relativ gelassen“ entgegenblickt.

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