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Verdiente Helfer und ein verdientes Mitglied. Pilgerleiter Josef Zehetmaier (hinten, 2. v. r.) und Pastoralreferent Achim Est (hinten r.) sagten Danke an: die beiden für den Lautsprechertransport verantwortlichen Markus Spitzenberger und Martin Brandstetter, die Standartenträger Korbinian Sgoff, Franz Brandstetter und Heinrich Taschner, Ministrant Nepomuk Barz, Jubilarin Elvira Wiesheu, Ministrant Vitus Barz, Ministrantin und Querflötenspielerin Gabriele Brandmayer sowie an Ministrant Leonhard Ba rz (alle v.l .), der das Kreuz auf der Strecke Erding-Schwaig getragen hatte.

Wallfahrerverein Freising und Umgebung

Pilgergruppe wuchs stetig

Traditionell an Pfingsten hatte der Wallfahrerverein Freising und Umgebung die Gläubigen zur Fußwallfahrt nach Altötting eingeladen. Und auch heuer galt es, besonders engagierten Helfern „Danke“ zu sagen.

Freising – Etwas geschockt zeigte sich der Vereinsvorsitzende Josef Zehetmaier, als er in den Abendstunden des Pfingstfreitags in der Pfarrkirche St. Lantpert nur eine kleine Pilgerschar mit 61 Teil-nehmern begrüßte. Aber das ssollte sich bald ändern. Denn nach dem Empfang des Pilgersegens durch Präses, Dekan Peter Lederer für den 30 Kilometer langen Marsch nach Hörlkofen, wuchs die Wallfahrerschar im Laufe der Strecke auf 136 Pilger an, nachdem sich in Niederding, Schwaig, Erding und noch in Hörlkofen Wallfahrer dem Zug angeschlossen hatten.

Gemeinsam mit der Neufahrner Pilgergruppe ging es ab Hörlkofen mit der Bahn nach Altötting, wo die Wallfahrer vom stellvertretenden Wallfahrtsrektor Pater Norbert Schlenker bereits erwartet wurden. Nach dem Einzug in die Pfarrkirche feierten die beiden Gruppen gemeinsam mit Pfarrer Martin Garmaier eine Messe.

Bei der Andacht am Samstagnachmittag übergab Pilgerleiter Josef Zehetmaier an Elvira Wiesheu aus Tüntenhausen eine Dankurkunde für 50-malige Teilnahme an der Fußwallfahrt. An die übrigen Pilger gerichtet, betonte der Vorsitzende, dass dies nachahmenswert sei.

Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Martin Leutner und Vereinskassier Thilo Kachel übergab Zehetmaier an den Kapuzinerpater Schlenker einen Scheck über 400 Euro. Mit diesem Betrag beteiligt sich der Verein an der Renovierung der Bruder-Konrad-Kirche. Der Betrag wird für die Reinigung und Renovierung eines Glasfensters der Kirche verwendet.

Ein Höhepunkt der Wallfahrt war auch heuer die Beteiligung an der Lichterprozession, bei der Tausende von Pilgern der 20 Wallfahrergruppen, die am Pfingstsamstag in Altötting eingetroffen waren, um die Gnadenkapelle zogen.

Nach der Teilnahme am sonntäglichen Pilgergottesdienst nahmen die Wallfahrer kurz nach 9 Uhr vor der Gnadenkapelle wieder Abschied von Altötting. Die Vereinsschola sang hierbei die Marienrufe sowie anschließend, unterstützt durch Gaby Brandmayer mit der Querflöte, das Lied von der Schwarzen Madonna.

Beim Abschiedsgebet „Vielleicht ist’s heut das letzte Mal, o liebste Mutter Jesu“ dachten viele daran, dass diese Worte in Bezug auf den heuer an Ostern gestorbenen langjährigen Pilgerleiter und Ehrenvorsitzenden Xaver Brandstetter traurige Wahrheit wurden.

Mit dem Zug ging es zurück nach Hörlkofen und von hier wieder zu Fuß an den Ausgangsort der Wallfahrt. In Schwaig wurden die Wallfahrer von Helfern des Vereins zu einer Kaffeepause mit Kuchen und belegten Semmeln erwartet. Und in Freising kam den Pilgern Pastoralreferent Achim Est entgegen, der ihnen nach einer Ansprache in der Lerchenfelder Pfarrkirche den Schlusssegen spendete.

Hierbei bedankte sich Pilgerleiter Josef Zehetmaier bei mehr als 30 Helfern für die gute Zusammenarbeit.

Erfreut zeigte sich der Vereinsvorsitzende auch über die sechs neuen Mitglieder, die der Vereinskassier angeworben hatte. Abschließend meinte Zehetmaier: „Wenn’s euch gfoin hod, sogt’s es weida, wenn net, sogt’s es mir“– und lud bereits an diesem Abend zur Wallfahrt im nächsten Jahr ein.  ft

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