Update zum Abkochgebot im Landkreis Freising

Warnung bleibt bestehen: Trinkwasser muss weiterhin abgekocht werden

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Noch gibt es keine Entwarnung: Auch weiterhin muss in den Gemeinden, die vom Wasserzweckverband Baumgartner Gruppe versorgt werden, das Trinkwasser abgekocht werden. Grund ist eine mögliche Belastung mit Keimen.

Landkreis - Seit Freitagabend besteht für die Abnehmer des Trinkwassers im Bereich der Wasserversorgung Baumgartner Gruppe ein Abkochgebot. „Die Befunde einer Trinkwasseruntersuchung ergaben eine Grenzwertüberschreitung“, teilte das Landratsamt Freising am späten Freitagabend mit. Mögliche Keime im Trinkwasser, so heißt es weiter, können Durchfälle und andere Erkrankung hervorrufen. Und die Warnung bleibt bestehen: Wie der Wasserzweckverband und das Landratsamt Freising am Sonntag auf FT-Nachfrage mitteilten, seien am Samstag „etliche Kontrollproben gezogen“ worden. Rund 48 Stunden dauere es, bis die Ergebnisse vorliegen. Erst dann können weitere Entscheidungen getroffen werden. Bis dahin heißt es: abwarten und das Trinkwasser weiterhin abkochen.

Bei einer Routinekontrolle sei die Grenzwertüberschreitung festgestellt worden, berichtete Robert Stangl, Sprecher des Landratsamts Freising, am Sonntagvormittag auf FT-Nachfrage. Sofort habe der Wasserzweckverband reagiert und in Absprache mit dem Gesundheitsamt Proben gezogen. Deren Ergebnisse werden frühestens am Montag, möglicherweise aber auch erst am Dienstag erwartet.

In diesen Orten muss das Trinkwasser abgekocht werden:

Betroffen von dem Abkochgebot sind der gesamte Markt Nandlstadt und die Gemeinden Attenkirchen und Haag sowie einzelne Ortsteile der Gemeinden Au, Mauern, Wang, Wolfersdorf, Zolling sowie der Stadt Moosburg. Die vollständige Liste der betroffenen Orte finden Sie hier.

Die Behörden bitten darum, auch Angehörige und Nachbarn über die Anordnung zu informieren.

Rubriklistenbild: © dpa

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