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Rund fünf Meter in Richtung Marienplatz wird die Hauptstraße verschoben, um vor dem Asamkomplex Platz für Baustellen-Lkw zu schaffen.

Wegen der Freisinger Asambaustelle

Asambaustelle: So muss die Straße versetzt werden

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Das Vorhaben, die Mammutbaustelle Asamgebäude ohne eine Verschwenkung der Hauptstraße im Bereich des Marienplatzes hinzubekommen, musste man jetzt doch aufgeben.

Freising –Wie Ulrich Setzwein vom Hochbauamt der Stadt berichtet, werde am 21. August damit begonnen, die Hauptstraße auf einer Länge von rund 50 Metern um wenige Meter in Richtung Marienplatz zu verschieben. Das ist kein kurzfristiges Provisorium, sondern wird für die nächsten viereinhalb Jahre der Straßenverlauf sein.

Notwendig ist diese Maßnahme, die am 29. August fertiggestellt sein wird, damit Lkw direkt vor dem Asamkomplex eine Fläche haben, auf der sie sich zum Entladen aufstellen können. Wie Setzwein auch betonte, werden beim Volksfestlauf Anfang September für diesen Anlass sowohl die neue Fahrbahn als auch der ursprüngliche Straßenverlauf den Sportlern zur Verfügung stehen.

Seit Beginn der Sanierungsarbeiten am Asamgebäude im April verlaufe alles nach Plan, so Setzwein. Das Gebäude sei entkernt worden, diverse Abbrucharbeiten hätten bereits stattgefunden, das Niveau des Erdgeschoßes im Inneren sein abgesenkt worden, um Platz für den künftigen Bodenaufbau zu schaffen, Putze bis zu einer Höhe von rund 1,5 Meter seien abgeschlagen worden.

Derzeit sei ein Büro damit beschäftigt, bodenarchäologische Denkmäler zu dokumentieren: Fundamente von Vorgängerbauten, alte Bodenbeläge und zwei Brunnen habe man bisher beispielsweise gefunden – „nichts Spektakuläres“, sagt Setzwein. Am Montag sei damit begonnen worden, Chromnickelplatten in die Mauern des Erdgeschoßes einzubringen, die als Horizontalsperre dienten und künftig das Aufsteigen von Feuchtigkeit in das Mauerwerk verhindern sollen. Diese Arbeiten würden noch einige Monate andauern.

Sowohl Setzwein als auch OB Tobias Eschenbacher betonten, man tue alles, damit die Beeinträchtigungen für die Bürger so gering wie möglich seien. Beispiel: Ende September oder Anfang Oktober werde ein großer Kran aufgestellt, der die Baustelle mit Materialien ver- und entsorgt. Der steht im Asam-Innenhof und nimmt außen keinen Platz weg.

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