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Engagierte Schaufenster-Gestaltung: Der Freisinger Weltladen wirbt für eine ökologische Landwirtschaft, die alle Menschen weltweit ernährt.

Bundesweite Demonstration

Weltladen Freising: Menschen müssten nicht hungern

„Essen ist politisch“ prangt in großen Buchstaben auf der Schaufensterscheibe des Weltladens. Dahinter sind eine Weltkugel und Lebensmittel aus fairer sowie ökologisch-regionaler Produktion zu sehen – ein bildhafter Appell.

Freising Im Vorfeld der bundesweiten Demonstration „Wir haben es satt!“ wollte der Weltladen Freising mit seiner Schaufenstergestaltung die Aufmerksamkeit auf die Art und Weise lenken, wie Lebensmittel produziert und Handel betrieben wird. „Obwohl die weltweite Lebensmittelproduktion ausreichen würde, um alle zu ernähren, hungern Menschen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Weltladens. „Kleinbauern werden zunehmend abhängig von Saatgut- und Gentechnikfirmen, werden für den Anbau von Futtermitteln oder Energiepflanzen von ihrem Land vertrieben.“ Die Märkte des Südens würden von subventionierten Lebensmitteln aus den USA und Europa „überschwemmt“, so dass die einheimische Bevölkerung ihre Produkte nicht mehr verkaufen könnten.

Degenerierte Böden und Naturkatastrophen infolge des Klimawandels würden die Ernteerträge unkalkulierbar werden lassen. Das Weltladen-Team fordert daher eine „Agrarwende hin zu einer ökologischen Landwirtschaft“. Die sei notwendig, um langfristig Ernährungssicherheit zu erreichen: „Fairer Handel, ökologischer Landbau sowie regionale Erzeugung gehen hier Hand in Hand. Denn die Landwirte sind weltweit mit ähnlichen Problemen konfrontiert.“

ft

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