+
Alles lief nach Maß: Oliver Stümpfel hat seinen eigenen Weltrekord verbessert.

Sportliche Leistung zur Volksfestzeit 

Weltrekord! Freisinger Beamter schleppt 29 Krüge über 40 Meter 

  • schließen

Freising/Abensberg - Freisings stärkster Finanzbeamter hat wieder zugeschlagen: Am Gillamoos in Abensberg hat Oliver Strümpfel (45) einen neuen Weltrekord im Maßkrugtragen aufgestellt: Mit 31 Krügen ist er gestartet, 29 wurden im Ziel anerkannt.

„Wenn dich 1500 Leute anfeuern, bekommst du Gänsehaut“, sagt Oliver Strümpfel, neuer alter Weltrekordhalter im Maßkrugtragen. Im Jungbräu-Zelt am Gillamoos in Abensberg hat er am Sonntag mit 29 Krügen über 40 Meter einen neuen Weltrekord aufgestellt. Ein Tag, den Strümpfel so schnell nicht vergessen wird.

„Der ganze Sonntag stand im Zeichen des Weltrekordversuchs“, sagt Strümpfel im Gespräch mit dem FT. Das Zelt wurde im Laufe des Tages immer voller, ehe er vor 1500 Zuschauern auf die Strecke ging. „Ich hatte im Vorfeld ein gutes Gefühl“, erklärt Strümpfel. Kein Wunder: Seit er im September 2016 den Entschluss gefasst hatte, nochmal anzutreten, war er zu 100 Prozent fokussiert. In das spezielle Fitnesstraining ist er dann im Februar eingestiegen – „und irgendwie ist das schon verrückt, dass man rund 200 Stunden für 40 Sekunden Weltrekordversuch trainiert“, sagt Strümpfel und lacht.

Da jubelt er: Der Freisinger Finanzbeamte hat 29 Krüge über 40 Meter geschleppt.

Doch es hat sich gelohnt: Den ersten Versuch, 27 Krüge über 40 Meter zu tragen, schaffte er locker – da ging kein Tropfen verloren. Doch schon im Vorfeld hatte er angekündigt, auch einen zweiten zu starten – mit 31 Krügen. „Das hab’ ich zuvor noch nie gemacht“, erklärt Strümpfel. Ihm war klar: „Da muss ich zu Beginn ein bisschen mehr Gas geben.“ Denn: Wenn er anfangs zögert, werden die Arme auf den letzten Metern schwer. Und siehe da: Die Taktik ist aufgegangen – einzig beim Abstellen verabschiedete sich ein Krug, in einem waren zudem 20 Milliliter Bier zu wenig drin. „Der Faktor Zufall spielt auch eine große Rolle“, gibt Strümpfel zu. Aber: „Mit guter Vorbereitung, Kraft und Technik kann man ihn minimieren.“

Jetzt hat sich der 45-Jährige, der in den sechs Wochen vor dem Versuch, komplett auf Alkohol verzichtet hat, einige Feierstunden verdient. In den kommenden Tagen wird er auch mal aufs Freisinger Volksfest schauen – und da wird sicherlich die ein oder andere Maß für ihn herausspringen. Ohne, dass er sie selbst schleppen muss.

Quelle: Volksfest Freising

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

A9 bei Allershausen: Mann (30) schmuggelt Hundewelpen ins Land
Auf der A9 bei Allershausen ist den Polizisten der VPI Freising am Freitagmittag bei einer Verkehrskontrolle ein Hundeschmuggler ins Netz gegangen. Der Mann musste eine …
A9 bei Allershausen: Mann (30) schmuggelt Hundewelpen ins Land
Polizei ermittelt: Hund in Freising brutal zu Tode geprügelt?
Der Tierschutzverein hat bereits Anzeige erstattet. Offenbar ist ein Hund in Freising am Wettersteinring massiv misshandelt worden. 
Polizei ermittelt: Hund in Freising brutal zu Tode geprügelt?
Sebastian Habermeyer zum Oktogon: „Haben die Details neu bewertet“
Seine Fraktion und er waren in der Stadtratssitzung vom 27. Oktober 2017 gegen den Oktogon-Abriss: Grünen-Fraktionssprecher Sebastian Habermeyer. Im Vorfeld der …
Sebastian Habermeyer zum Oktogon: „Haben die Details neu bewertet“
Oktogon, zweiter Versuch: Kommt jetzt der Sinneswandel?
Es geht um die Zukunft des Dombergs. Am 29. Januar werden die Freisinger Stadträte in einer Sondersitzung nochmal über die Pläne zum Umbau des Diözesanmuseums …
Oktogon, zweiter Versuch: Kommt jetzt der Sinneswandel?

Kommentare