Rufbusluft schnupperte die JU mit (v. l.) Katharina Maier, Andre Harney, Verena Steinhart, Annika Müller, Jürgen Mieskes (Vorsitzender CSU-Ortsverband Freising), Martin Hauner (JU-Kreisvorsitzender), Patrick Rosenauer (JU-Ortsvorsitzender Holledau), Peter Kolb, Sophie Weinmann, Tobias Steinhart, Marcus Fleischmann (JU-Ortsvorsitzender Freising), Katharina Hollweck, Simon Schindlmayr (Rufbus-Chef, Bezirksrat) und Christopher Bergmann.  

JU Appelliert: Fahrer und Beifahrer dringend Gesucht

Werbung und Wertschätzung für den Rufbus

Mittlerweile schon Tradition hat der Einsatzabend des JU-Kreisverbands Freising beim rufBUS Freising. Zahlreiche Mitglieder aus dem gesamten Landkreis Freising waren wieder mit dabei. Der Appell des Abends: Fahrer dringend gesucht!

FreisingDer Vorsitzende des Trägervereins SubfuR e.V., Bezirksrat Simon Schindlmayr, erklärte zu Beginn des langen Abends ausführlich die Grundkonzeption des Rufbusses: Im Jahr 2001 ins Leben gerufen, bietet er Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zu 26 Jahren die Möglichkeit, sich am Freitag und Samstag zwischen 20 Uhr abends und 4 Uhr morgens kostengünstig (Fahrpreise variieren je nach Strecke zwischen einem und sechs Euro) und sicher im gesamten Landkreis Freising befördern zu lassen. Angefahren werden insgesamt ungefähr 600 Haltestellen. Hierzu steht ein eigener Kleinbus zur Verfügung, weitere Fahrzeuge werden – je nach Bedarf an den Wochenenden – von Busunternehmen angemietet.

Rufbus-Gründungsmitglied Simon Schindlmayr beschrieb außerdem die technische Abwicklung der im Minutentakt eingehenden Anmeldungen, die personelle – hauptsächlich von Ehrenamtlichen getragene – Ausstattung sowie die finanzielle Unterstützung. Der Landkreis Freising fördert den Verein mit jährlich rund 50 000 Euro und ermöglicht dadurch eine längerfristige Planung. Schindlmayr unterstrich am Ende seiner Ausführungen, dass der Rufbus laufend auf der Suche nach neuen Helfern sei. Vor allem Fahrer und Beifahrer werden dringend gesucht.

JU-Kreisvorsitzender Martin Hauner, wie viele weitere Mitglieder der Jungen Union Freising selbst als Fahrer beim Rufbus aktiv, betonte, dass der jährliche Einsatzabend des JU-Kreisverbands Freising beim Rufbus einerseits die fortdauernde Unterstützung der Kreis-JU für diese lobenswerte Einrichtung zum Ausdruck bringen soll, andererseits aber auch neuen Helfern – sei es als Fahrer, Beifahrer, Telefonisten – den Einstieg so leicht wie möglich machen soll. Am einfachsten funktioniere das durch eine Gruppenaktion, bei der man sich gegenseitig zum Mitmachen motiviert. Hauner schlug zudem vor, noch intensiver parteiübergreifend Werbung für dieses Vorzeigeprojekt des Landkreises zu machen, um die Zahl der so dringend benötigten Helfer weiter zu erhöhen.

Forderung der JU

Die JU stellt eine konkrete Forderung: Auch auf den Homepages des Landkreises Freising und seiner 24 Gemeinden soll der Rufbus in Zukunft prominenter platziert werden. Ein thematischer Kernpunkt des JU-Kreisverbands Freising ist weiterhin nicht nur der Erhalt und die ausreichende Finanzierung dieser Einrichtung, sondern auch eine intelligente Verknüpfung bestehender Mobilitätsangebote im gesamten Landkreis. Diese müssen gleichzeitig zum Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, vor allem in der Fläche, geschehen.

Über ein vergleichbares Angebot auch für den älteren Teil der Bevölkerung im Zuge der demographischen Entwicklung müsse in den kommenden Jahren seitens der Gemeinden und des Landkreises unbedingt intensiv nachgedacht werden, so der Tenor des Abends. Beeindruckt von der Leistung des Rufbusses absolvierten nach der umfassenden Einführung JU’ler als Fahrer und Beifahrer sowohl die Früh- und die Spätschicht an diesem Samstag. Erst weit nach vier Uhr am nächsten Morgen wurden die letzten Fahrgäste sicher an ihrem Ziel abgeliefert und der Einsatzabend war beendet.

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