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Den Tunnel fest im Blick: (v. l.) OB Tobias Eschenbacher, Paul Kratzer (Stadt), Tobias Schramm (Wayss & Freytag), Ariane Heilmeier (Stadt), Günther Eger (EDR GmbH), Ulrike Nettinger (Stadt), Andreas Kämper (Landkreis), Klaus Wecker (Bauer GmbH), Wolfgang Rauscher (EDR GmbH), Richard Loibl (Wayss & Freytag), Dietmar Seitz (BAUER Spezialtiefbau), Michael Blaschko (Wayss & Freytag), Franz Piller (Stadt) und Tunnelpatin Barbara Schelle (Stadt).

Westtangenten-Tunnel vor Baubeginn

Westtangenten-Tunnel: „Heilige Barbara“ hält ihre Hand darüber

Freising - Die Arbeiten für den Tunnelbau der Westtangente stehen bevor. Es ist mit das teuerste Projekt, das die Stadt Freising je in Angriff genommen hat – mit weitreichenden Folgen, wie sich beim „Startschuss“ mit Experten gezeigt hat.

Gut ein Dutzend Fachleute nahmen am Donnerstag an der Pressekonferenz im Rathaus teil. Sie stellten die Westtangente und den Tunnelbau noch einmal im Detail vor. „Ein Zeichen dafür, was uns dieses Projekt bedeutet“, erklärte OB Tobias Eschenbacher. Welchen Stellenwert er dem knapp 39 Millionen Euro teuren Tunnelbau einräumt, machte der Rathauschef mit den Worten klar: „Der größte Auftrag, den je ein Freisinger Bürgermeister vergeben hat“.

Dass die über 90 Millionen Euro teure Tangente nicht unumstritten ist, verhehlte weder Eschenbacher noch Franz Piller, Chef der Projektsteuerung im Rathaus. Beide verwiesen aber darauf, dass es umfangreiche Informationen gegeben habe für die Anwohner, etwa in Form von Wurfsendungen. Außerdem werde noch eine Info-Veranstaltung organisiert und ein Info-Container Vor Ort aufgestellt.

Bange muss den Anwohner in Vötting demnach nicht sein. Fachleute wie Michael Blaschko von der Ingenieurbau AG Wayss & Freitag versicherte, „dass man nichts hört“ von den unterirdischen Arbeiten am Tunnel. Allerdings ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen (siehe Kasten). Fertig werden soll der Tunnel im Oktober 2017.

Damit alles gut geht, hat man eine Tunnelpatin bestellt: Stadtbaumeisterin Barbara Schelle. Der Tunnel wird daher während der Bauzeit „Barbaratunnel“ heißen. Eine Figur der berühmten Heiligen soll ihre schützende Hand über das Projekt halten.


Alexander Fischer

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