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WLAN für die Unterkunft gefordert

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Von: Anton Hirschfeld

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© dpa

WLAN für die Flüchtlingsunterkunft an der Katharina-Mair-Straße – das fordert die Stadtratsfraktion der Freisinger Linke. Die Regierung von Oberbayern selbst stelle kein solches System zur Verfügung, heißt es in dem Antrag an OB Tobias Eschenbacher.

Freising – Der Helferkreis sei an Guido Hoyer und Rosemarie Eberhard herangetreten mit der Empfehlung, einen gemeinnützigen Verein oder Wohlfahrtsverband damit zu beauftragen. Damit sei man aber nicht erfolgreich gewesen.

Die beiden Stadträte begründen den Antrag damit, dass die Geflüchteten meist nicht arbeiten und keine kostenlosen Deutschkurse besuchen dürfen. Ein einziger Gemeinschaftsraum ohne Fernseher stehe für alle 156 Bewohner zur Verfügung. „Dies und die Enge der Unterkunft sind in unseren Augen ein unerträglicher Zustand“, heißt es in dem Schreiben weiter. Ohne das WLAN hätten die Flüchtlinge keine Möglichkeit, Verwandte in der Heimat zu kontaktieren. Sie würden isoliert leben. Hoyer und Eberhard bitten die Stadt Freising als Grundstückseigentümerin, WLAN an der Unterkunft bereitzustellen. 

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