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Aus Lego-Elementen wurden die technischen Wunderwerke von den einzelnen Teams zusammengesetzt. An den Tischen herrschte höchste Konzentration. Die Sieger, die zum Deutschlandentscheid nach Passau fahren dürfen, stehen bis zum Wochenende fest.

„World Robot Olympiad“ in Freising

Technik-Wunderwerke im Miniformat

Bereits zum zweiten Mal veranstaltete das Hofmiller-Gymnasium in Freising die „World Robot Olympiad“, heuer unter dem Motto „Food Matters“. Was die jungen Tüftler an Kreativität und Erfindergeist an den Tag legten, beeindruckte auch Staatsminister Florian Herrmann sehr.

Freising– „Fortschritt ist wichtig, wenn man ihn vernünftig einsetzt.“ Mit diesem Zitat eröffnete Nicole Storz, Schulleiterin des Josef-Hofmiller-Gymnasiums, gestern den Regionalentscheid der „World Robot Olympiad“ (WRO). 134 junge Technikbegeisterte gingen in vier Wertungsrunden an den Start, um sich mit ihren selbstgebauten Robotern für den Deutschland-Entscheid in Passau zu qualifizieren.

Maximilian Bandle, der als Mitbegründer der MINT-Region Freising die Vermittlung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördern will, erklärte: „In Dreier-Teams haben die Schüler jeweils zwei Minuten pro Runde Zeit, mit ihren Robotern verschiedene Aufgaben zu erfüllen.“ Die Projekte standen unter dem Motto „Food Matters“ und drehten sich rund um die Themen Produktion, Verwertung und Verwendung von Lebensmitteln. Oberstudienrat Stefan Bäumel, Organisator des Wettbewerbs, erklärte: „Es sind Coaches unterwegs, die die Jugendlichen unterstützen, aber nicht beim Bau der Lego-Roboter helfen dürfen.“

Die jungen Techniker waren hochkonzentriert beim Zusammensetzen ihrer kleinen Wunderwerke. Rauchende Köpfe, wohin man blickte. Fokussiert bleiben über 150 Minuten – das war eine von vielen Herausforderungen.

Nach Ablauf der Bauphase gab es den offiziellen Auftakt des Wettbewerbs, gestaltet vom Schulorchester. Danach wünschte Schulleiterin Nicole Storz viel Erfolg.

Staatsminister Florian Herrmann war beeindruckt von der Roboter-Vielfalt. Er überreichte Stefan Bäumel einen Scheck über 500 Euro von der Bürgerstiftung, denn: „Der Wettbewerb ist eine tolle Sache, die unbedingt unterstützt werden muss.“

Dann ging es für die Teams an den Start: In vier Wertungsrunden mussten sie sich beweisen. Aufgaben wie Objekte sortieren oder Farberkennung standen auf dem Programm. Am Ende aber ging keiner leer aus: Jeder Teilnehmer erhielt eine Bronze-, Silber- oder Goldmedaille, je nach Gesamtergebnis (Bericht folgt).                                                                             Lena Stumpe

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