Zweites Gesundheitsforum in Freising

Gut vernetzt und bald online

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Die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung und die Optimierung der Gesundheitsversorgung – das sind die zentralen Ziele des Projekts „Gesundheitsregion plus“. Beim zweiten Gesundheitsforum, das jetzt im Landratsamt stattfand, ließ die Freisinger Geschäftsstellenleiterin Susanne Bauer die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren und warf auch einen Blick nach vorne. 2018 wird eine vierte Arbeitsgruppe gegründet und die neue Homepage veröffentlicht.

Freising – 26 Verantwortliche aus verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitssektors kamen zum zweiten Gesundheitsforum zusammen. Das Leitungs- und Steuerungsgremium definiert Ziele für die eingesetzten Arbeitsgruppen und prüft deren vorgeschlagene Maßnahmen und Projekte sowie die Umsetzung. Mit dabei waren Vertreter von Landratsamt, Gesundheitsamt, Arbeiterwohlfahrt, Klinikum Freising, Psychotherapeutische Praxen, Techniker Krankenkasse, Diakonie, AOK, Apotheker, Kassenärztliche Vereinigung Bayern, Krebshilfe Freising, Lebenshilfe, Kreisbehindertenbeauftragter, VdK Freising, SAPV-Team, städtische Projektgruppe Senioren sowie Kreisseniorenbeirat.

Nach der Begrüßung durch Landrat Josef Hauner gab Geschäftsstellenleiterin Susanne Bauer einen Rückblick über das erste Projektjahr. Neben dem ersten Gesundheitsforum im Oktober 2016 gab es im Mai 2017 einen großen Fachtag der Gesundheitsregionplus. Rund 90 Akteure hatten die Möglichkeit, sich in diesem Rahmen über das Projekt zu informieren und sich zu vernetzen. Außerdem wurde 2017 am Internetauftritt gearbeitet. Anfang 2018 soll die Homepage der Arbeitsgruppe online gehen, den Aufbau erläuterte Praktikantin Franziska Kreß.

Anschließend präsentierten die drei Projektleiter die Tätigkeiten und Erfolge des vergangenen Jahres. Die Arbeitsgruppe „Gesundheitsversorgung“ unter der Leitung von Dr. Anneliese Lengl erarbeitete das Stellenprofil für eine „Unabhängige Pflegeberatungsstelle“ am Landratsamt. Bisher viermal getagt hat die Arbeitsgruppe „Gesundheitsförderung und Prävention“, die der Chef des Gesundheitsamts, Dr. Lorenz Weigl, leitet. Im Laufe der Sitzungen einigte man sich auf das Schwerpunktthema „Familiengesundheit in schweren Familiensituationen und Netzwerk zur Betreuung Angehöriger“. Um das Netzwerk für diesen Bereich aufzubauen, wurde zunächst eine Bestandsanalyse durchgeführt.

Neben den beiden genannten Pflichtarbeitsgruppen gibt es in Freising noch die Arbeitsgruppe „Demografie“. Unter der Leitung von Kreisrat Dr. Heino Pause erarbeitet das Gremium Maßnahmen zur Seniorengesundheit. Im März werden Aktionstage zu diesem Thema in der Vhs Moosburg und Freising stattfinden.

Außerdem soll 2018 eine vierte Arbeitsgruppe zum Thema „Gesundheit und Integration“ gegründet werden. Ziel ist es, die gesundheitliche Versorgung für Migranten im Landkreis sicherzustellen und den Zugang für alle Bürger niederschwellig zu gestalten. Die künftige Arbeitsgruppenleiterin ist die Integrationsbeauftragte Nathalie von Pressentin. Sie stellte das neue Themengebiet im Gesundheitsforum vor.

Im Anschluss an die Berichte hatten alle Teilnehmer noch Gelegenheit, sich persönlich zu Wort zu melden, um Feedback, Fragen und Anregungen anzubringen und einzelne Punkte zu diskutieren.

Auch für das Jahr 2018 erwarten die Arbeitsgruppen und das Gesundheitsforum spannende Themen und Projekte. Die Gesundheitsregionplus ist dabei offen für neue Teilnehmer, die sich engagieren wollen.                                                                                              ft

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