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Präsentierten das neue Programm: Timea Pletschacher (Fachbereiche Gesellschaft sowie Beruf und EDV), Oliver Dorn (Leiter und Fachbereich Gesundheit), Myriam Wagner-Heisig (Kultur), Thomas Claus (1. Vorsitzender), Isolde Wagner (Sprachen), Jürgen Maguhn (Beiratsmitglied) und Bürgermeisterin Eva Bönig (v. l.).

Vhs stellt neues Frühjahrs-Kursangebot vor

Ein Programm, das „menschelt“

Freising: „Mens c h“: Die Buchstaben im Titel des neuen Vhs-Programms der Volkshochschule Freising „tanzen aus der Reihe“. Dass sich hier kein Schreibfehler eingeschlichen hat, sondern vielmehr auf die Vielschichtigkeit eines jeden einzelnen Menschen hingewiesen werden soll, darüber informierten bei der Präsentation des neuen Vhs-Frühjahrsprogramms Bürgermeisterin Eva Bönig sowie die Vertreter der Bildungseinrichtung.

Die Macher des aktuellen Vhs-Programms, das unter anderem wieder in vielen Geschäften und Einrichtungen der Stadt ausliegt, haben diesmal den Menschen in den Fokus der Bildung gesetzt. Das sei zwar bisher schon immer so gewesen, betonte Vorsitzender Thomas Claus. Allerdings seien die Bürger zunehmend auf „vielschichtige“ Bildung angewiesen.

 Und auch hinsichtlich der Flüchtlingsproblematik seien die Angebote im Erwachsenenbildungsprogramm gewachsen: Das Thema Integration und interkulturelle Bildung werde immer wichtiger. Das sei auch gut so, machte Claus deutlich. „Durch das neue Publikum sind wir nicht nur Anlaufpunkt für Bildung, sondern auch sozialer Orientierungspunkt für diese Bevölkerungsgruppe.“ Das 125 Seiten starke Programm bietet ein Angebot, das über die „klassische“ Erwachsenenbildung hinausgehe, betonte Eva Bönig. Denn neben den Bereichen „Gesellschaft“, Beruf und EDV“, „Sprachen“ und „Gesundheit“ komme auch der Pflege der Kultur eine wichtige Rolle zu. Sie lobte die Programm-Macher, die „flexibel auf neue Entwicklungen“ eingingen. Das Bildungsprogramm der Vhs sei eine Bereicherung und ein Spiegel der Stadtgesellschaft, sagte Bönig. Vhs-Leiter Oliver Dorn überlegte gemeinsam mit den Fachbereichsleiterinnen Myriam Wagner-Heisig, Isolde Wagner und Timea Pletschacher, wie es denn wäre, wenn man bei der Vhs nicht mehr mit Menschen sprechen könne, sondern nur noch „webbasiert“ lernen müsste. Das wolle er sich gar nicht vorstellen: „Ein Albtraum und eine düstere Zukunftsvision“, betonte Timea Pletschacher, die für die Bereiche Gesellschaft, Beruf und EDV zuständig ist. Darauf, dass die Vhs Freising kein „Eremitendasein“ führen könne, wies Dorn ebenfalls hin. 

In diesem Zusammenhang bedankte er sich bei den Förderern, den Kooperationspartnern sowie den Anzeigenkunden. Indem man den Menschen als eigenverantwortliches Wesen schule, leiste man einen Beitrag zum sozialen Frieden, so Dorn.

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